Amicitia wieder an der Weltspitze angekommen – Silber und Bronze bei der Weltmeisterschaft!

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Amicitia wieder an der Weltspitze angekommen – Silber und Bronze bei der Weltmeisterschaft!

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Überraschende Erfolge sind immer die Schönsten. Entsprechend groß war die Freude beim Para-Mixed-Vierer mit Steuerfrau PR3 nach dem zweiten Platz im A-Finale. Schon bei der ersten Zwischenzeit nach 500 Metern lag das deutsche Boot mit Susanne Lackner, Jan Helmich (RC Hansa Dortmund), Marc Lembeck, Kathrin Marchand (beide RTHC Bayer Leverkusen) und Steuerfrau Inga Thöne (Ulmer RC Donau) auf dem zweiten Platz hinter Großbritannien. Daran änderte sich bis ins Ziel nicht mehr. Das britische Boot hatte satte 18,60 Sekunden auf das deutsche, mit weiteren 5,10 Sekunden Rückstand landete Frankreich auf dem Bronzerang.

„Bronze hatten wir erhofft, Silber ist eine große Überraschung“, sagte Bootstrainer David Schäfer. „Wir hatten Frankreich noch einmal analysiert und haben die Schwachstellen effektiv genutzt. Dass wir auch Australien hinter uns lassen könnten, haben wir nicht geahnt.“ Dass Kathrin Marchand während der Europameisterschaft in München die Zulassung erhielt, gab dem Boot einen großen Leistungskick. Bei der EM reichte es gleich zu Bronze. „Damals war es für mich und alle ein Sprung ins kalte Wasser. Mit meinem Wechsel auf die Schlagposition in der WM-Vorbereitung konnten alle ihre Stärken noch besser zur Geltung bringen“, sagte Marchand, die zwei Mal an den Olympischen Spielen teilgenommen hat. „Der Knoten ist geplatzt, als wir im Hoffnungslauf Frankreich geschlagen haben. Danach haben wir gesagt, jetzt ist auch Australien dran“, sagte Inga Thöne.

Der Leichtgewichts-Doppelvierer um Simon Klüter ruderte in einem fünf Boote kleinen, aber namhaft besetzten Feld auf den dritten Rang. Johannes Ursprung (Frankfurter RG Germania), Simon, Fabio Kress und Joachim Agne (beide Akademischer RC Würzburg) mussten wie schon im Bahnverteilungsrennen Italien und China den Vortritt lassen. Im Endspurt rückten die Deutschen dem chinesischen Boot immer näher, dass letztlich gerade mal 0,20 Sekunden Vorsprung ins Ziel rettete. „Es war eine lange Saison, die Jungs haben super gearbeitet und sich diese Medaille mehr als verdient. Sie haben den Rennplan voll eingehalten und sind auf Silber gefahren, aber auch mit Bronze können wir sehr zufrieden sein“, sagte Trainer Andreas Holz. „Wir freuen uns auf zwei weitere Jahre bis Paris“, sagte Schlagmann Joachim Agne.

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Text: DRV

Bild: DRV/meinruderbild.de


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