Ergocup Rhein-Neckar 2010

Ergocup Rhein-Neckar 2010

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Ruderregatta ohne Wasser oder: Trockenrudern auf dem Ergo Für Noch-Nicht-Ruderer: Was ist eigentlich ein Ergo-Cup? Im Winter, wenn die lange Dunkelheit und die Wetterverhältnisse es nur selten zulassen, auf dem Wasser zu rudern, dann werden Kraft, Ausdauer und Kondition trainiert. Neben dem Training auf der Hantelbank, der Beinpresse oder dem Laufen ist das Fahren auf dem Ruderergometer wichtigster Bestandteil des Wintertrainings. Ruderergometer sind Geräte, mit denen Sportler den Bewegungsablauf in Ruderbooten in der Halle simulieren und trainieren können. Wie beim Rudern auf dem Wasser werden nahezu alle Muskelgruppen des Körpers trainiert, das gesamte Gelenksystem beansprucht, das Herz-Kreislaufsystem gestärkt und der Sportler erhält wetterunabhängig gute Trainingsreize für die Entwicklung der Ausdauerleistung. Ursprünglich war der Ruderergometer also nur als Trainingsgerät und zur Verwendung im Leistungstest für Leistungssportler gedacht. Inzwischen hat sich das „Hallen-Trocken-Wettrudern“ auf Ergometern aber als eigenständige Sportart und Wettkampfdisziplin etabliert. Bei einem Ergotest stehen mehrere miteinander vernetzte Ruderergometer nebeneinander, auf denen die Ruderer – den Gegner jederzeit im Blick – gleichzeitig um jeden virtuellen Meter kämpfen. Die Daten werden dabei anhand kleiner Schiffsymbole grafisch umgesetzt und auf einer großen Leinwand präsentiert. Der Zuschauer ist so jederzeit über den aktuellen Rennverlauf bestens informiert. Windräder surren, Rollsitze gleiten über Rollschienen, die Ruderer ziehen, was das Zeug hält, Gesichtszüge werden immer verbissener und sie kommen doch keinen Meter voran. Sie sitzen nämlich nicht in einem Boot, sondern auf dem Ruderergometer. Die, die sich sonst gemeinsam setzen – in ein Boot hinein und den Naturgewalten aus nämlich – um auf Regatten Siege zu erringen, kämpfen nun gut geschützt in einer Halle, jeder individuell um die beste Platzierung. Und jeder ist allein gegen die Zeit. Es ist also wieder einmal soweit – es ist Ergo-Cup! Der Ergo-Cup Rhein-Neckar in Ludwigshafen wird immer beliebter. Auf 15 miteinander vernetzten Concept-2-Ergometern wurden am 23. Januar 2010 die Rennen des inzwischen zum dritten Mal stattfindenden Wettkampfs ausgetragen. Hervorragende Vorbereitung vom Team des Ludwigshafener RV rund um Christian Knab garantierte auch diesmal wieder einen reibungslosen Ablauf. Kompliment an dieser Stelle über den Rhein! Der Eintritt für Zuschauer, Eltern und Freunde war natürlich wie immer kostenlos und die Rennen versprachen so manches Mal eine Gänsehaut, die durch den Funken ausgelöst wurde, der in keinem Bereich des Rudersports so ungebremst von den Sportlern auf die Fans überspringen kann, wie bei einem Ergo-Cup. Bereits im Vorfeld hatte es siebzehn Amicitianer in Armen und Beinen gejuckt, sich mit den Kontrahenten der bevorstehenden Saison konditionell im Duell zu messen. Genau wie im Sommer traten die Sportler je nach Altersgruppierung über unterschiedliche Distanzen gegeneinander an, diesmal waren es aber virtuelle 1000, 1500 oder 2000 Meter. Im Schüler- und Studentenbereich wurden nicht nur Einzelwettbewerbe ausgetragen, sondern hier gingen auch 4×500-Meter-Staffeln an den Start. Für die drei Amicitia-Trainer Christoph Börlin, Tobias Schuhmacher und Constantin Lentz war dieser Ergo-Cup eine gute Standortbestimmung, die durchaus gezeigt hat, dass in Mannheim Potenzial vorhanden ist, um zukünftig schlagkräftige Mannschaften aufzubauen. Besonders hervorzuheben waren aus Amicitia-Sicht sicherlich einmal mehr Philipp Klüter und Alessa Boschert, die in ihren Rennen einen dritten bzw. zweiten Platz errudern konnten. Aber auch einige Andere übertrafen ihre Erwartungen im Blick auf Zeiten und Leistungen. Im Einzelnen waren, beginnend bei den Jüngsten, für die Amicitia am Start (in alphabetischer Reihenfolge): 14jährige Jungen: Max Matthey 14jährige leichtgewichtige Mädchen: Lisa-Christin Höflich B-Junioren: David Galetka Mattis Hamann Philipp Klüter Frederik Kuntze Jan Preston Cornelius Runtsch Simon Weber Leichtgewichtige B-Junioren: Stefan Weißling B-Juniorinnen: Eva Werner A-Junioren: Lars Hamann Tim Henninger Maximilian Schulz Leichtgewichtige A-Junioren: Tobias Schneider A-Juniorinnen: Alessa Boschert Männer-Sprint: Edgar Gräber

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