Basel Head

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Eine internationale Achterregatta

Von Marco Bulic

19.11.2011 – Kurz vor acht Uhr auf der A 5 Richtung Süden. Eine Gruppe Mannheimer Studenten befindet sich auf dem Weg Richtung Basel. Aber wieso? Wir nahmen an einer internationalen Achterregatta teil, die eben in Basel ausgetragen wurde. Nach etwa einem Monat Vorbereitungen, die teilweise sehr durchwachsen waren, hatten wir uns vorgenommen, das Beste rauszuholen und uns als Gruppe ordentlich zu präsentieren. Ach ja, wer sind eigentlich wir? Wir, das sind: Gijs van Vrede, Till Mohr, Michael Schweda, Marten Märkl, Thomas Markl, Kai Werner, Lukas Mallmann, Marko Bulic und unser Steuermann Stefan Weißling. FOTO: Michael Schweda So fuhren wir auf zwei Autos verteilt im morgendlichen Nebel nach Basel und dort angekommen, erwarteten uns sehr gute Bedingungen: strahlend blauer Himmel, glattes Wasser und der Wind hielt sich auch zurück. An den äußeren Bedingungen sollte es nun nicht scheitern. Nachdem ein Teil an der obligatorischen Obleutesitzung teilgenommen hatte und man nun auch wusste, wie die Strecke zu befahren ist, wartete jener Teil auf die zweite Hälfte der Mannschaft und das Boot, das freundlicherweise vom Mannheimer RC, welcher ebenfalls mit seinen Masters an der Regatta teilnahm, nach Basel gezogen wurde. Die Zeit nutzte man, um sich noch ein bisschen Energie in Form von Nudeln einzuverleiben und musste doch ganz erstaunt feststellen, dass schweizerische Nudelstuben andere Preise an den Tag legen. Zwei Stunden später war es nun dann soweit. Die „Männer Elite Achter“ wurden auf die Strecke geschickt. Die Strecke war mehr oder weniger gut zu bewältigen. Zu Beginn ruderte man gegen die Strömung und passierte drei Brücken: die Mittlere Brücke, die Wettsteinbrücke und die Schwarzwaldbrücke. Kurz nach letzterer musste man wenden und die zweite Hälfte der Strecke bezwingen. Dies fiel natürlich leichter, da einem nun die Strömung ein bisschen Unterstützung leistete. Zum Rennverlauf und Resultat dieser Regatta kann man sagen, dass wir gut in Fahrt kamen und sogar ein Boot überholten. Auf dem zweiten Streckenabschnitt merkte man aber doch die etwas fehlende Ausdauer und daher war auch der achtzehnte Platz in diesem zweiundzwanzig Boote-Feld, in welchem sich so mancher Olympiateilnehmer befand, nicht überraschend, aber in Anbetracht des Aufwandes und der Tatsache, dass einige recht wenig Regattaerfahrung haben, doch passabel. Im Anschluss an das Sportliche war bei der Siegerehrung für Speis und Trank gesorgt. Die Veranstalter hatten wohl nicht mit solch einer großen Anzahl an Teilnehmern gerechnet, da sich die Halle als etwas klein entpuppte. Doch das war das kleinste Problem an diesem späten Nachmittag, welches auch nicht die Stimmung im Saal drückte. Alles in allem war es ein gutes Unternehmen, das sich zu wiederholen lohnt, und es hat uns sehr viel Spaß gemacht.


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