Author Archives: Sabine Hamann

Kölner Junioren-Regatta – Pfingstregatta in Gießen

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Dass Wochenenden und Feiertage für Sportler nicht zum Ausruhen da sind, sondern im Gegenteil zu Höchstleistungen animieren, stellten die Mannheimer Ruderer auch an Pfingsten einmal mehr unter Beweis. Bei der Junioren-Regatta, die auf dem Fühlinger See in Köln ausgetragen wurde, gab es für die Sportler der Trainingsgemeinschaft Mannheim-Ludwigshafen ebenso zahlreich Siege wie bei der Pfingstregatta in Gießen. Bereits am Samstag, dem ersten Wettkampftag in Köln, waren Nils Kocher und Moritz Gehring siegreich: Im JM 4- A Lg. siegte Moritz Gehring gemeinsam mit Max Kern (RG Baden) in einer Renngemeinschaft (Foto). Diesen Sieg konnten die Vier am Sonntag gleich noch einmal wiederholen und darüber hinaus den Junioren-Achter gewinnen. Im JM 4- A gewann ebenfalls in einer Renngemeinschaft Nils Kocher, der dann auch noch den JM 2- A für sich entscheiden konnte. Über diese Siege hinaus gab es weitere gute Platzierungen, zum Beispiel zweite Plätze von Deniz Oguzhan im Leichtgewichtsbereich der Junioren. Sehr zufrieden äußerte sich Trainer Tobias Schuhmacher über die Leistungen seiner Sportler. Bei weitgehend sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen absolvierte ein anderer Teil der Trainingsgemeinschaft Mannheim-Ludwigshafen in Gießen seine Wettkämpfe. Obwohl der Pfingstmontag abschließend einige kleine Regenschauer brachte, begeisterten auch spannende Rennen bei der Pfingstregatta und vor allem gute Ergebnisse waren aus Mannheimer Sicht zu bejubeln. Christoph Laier, Lucas Scheurich, Uwe Strähle, Philipp Schmidt, Aaron Grubb und Deniz Oguzhan (am Montag) hießen die Sportler, die für die Amicitia bzw. den Regattaverein in Gießen im Einsatz und teilweise siegreich waren. Im Detail sind die Ergebnisse nachzulesen.

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Regatten – wohin man schaut

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Mai – – die Regattasaison hat ungefähr die Halbzeit erreicht, ist im Hochbetrieb und bleibt nach wie vor spannend. Klar, dass die Blau-Weißen flächendeckend mitmischen und deshalb am vergangenen wie auch an diesem Wochenende mal wieder an den unterschiedlichen Ecken Deutschlands unterwegs waren. Internationale DRV-Junioren-Regatta München (9./10. Mai 2015) Junge Ruderer empfehlen sich für Rio – so titelte der Veranstalter der DRV-Regatta, die in München bei Sonne, Gewitter und Schiebewind 2000 Starter (davon 900 deutsche Ruderer) in Einzel- und Mannschaftsbooten an den Start brachte. Starke Leistungen in spannenden Rennen zeigten die 15 bis 18Jährigen nicht zuletzt in Vorbereitung auf die Ende August stattfindende Junioren-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro Nils Kocher gewann auf der Regattastrecke in München-Oberschleißheim seinen Vorlauf im Zweier am Samstag und wurde im Finale Fünfter. „Eine gute Leistung für den Wechsel in den Riemenbereich“, resümierte Trainer Tobias Schuhmacher. Auch am Sonntag überzeugte der junge Amicitianer im Achter durch einen ordentlichen vierten Platz. Auch Moritz Gehring konnte in München überzeugen: Sowohl Samstag wie Sonntag gewann er im leichten Junior-A-Vierer, was Schuhmacher als „wirklich super Leistung der Jungs“ einschätzte. Im Zweier ohne gemeinsam mit dem Mannheimer Max Kern lieferte er sich dann am Sonntag noch ein spannendes Rennen mit den Gegnern, musste sich dann aber letztlich geschlagen geben und wurde Vierter. 108. Große Bremer Ruderregatta (9./10. Mai 2015): Eine ebenfalls bedeutende Regatta mit annähernd 3000 Teilnehmern fand zeitgleich am selben Wochenende auf dem Bremer Werdersee statt. Hier waren die jüngeren Mannheimer Junioren am Start: Denis Oguzhan, Uwe Strähle, Philipp Schmidt, Lennart Ufer und Lukas Scheurich repräsentieren die blau-weißen Vereinsfarben. Die fünf jungen Ruderer fuhren insgesamt gute Rennen und, so Schuhmacher „verkauften sich richtig gut“. 98. Internationale Hügelregatta, Essen (16./17. Mai 2015) Auf dem Essener Baldeneysee gingen am vergangenen Wochenende Mannschaften aus ganz Europa aber auch aus Paraguay, Argentinien, Ägypten und Kanada bei einem international hochkarätigen Aufeinandertreffen an den Start. Mit von der Partie war hier für die Amicitia Simon Klüter. Er startete im Seniorbereich im leichten Vierer ohne und erruderte mit seinen Mannschaftskameraden am Sonntag einen hervorragenden zweiten Platz. Am Vortag, dem Samstag, waren die Vier noch Vierter geworden mit dem minimalen Abstand von weniger als zwei Sekunden nach vorne. Für die Senioren der Trainingsgemeinschaft Mannheim-Ludwigshafen geht es nun in drei Wochen in Ratzeburg weiter. Die Junioren treten bereits am kommenden Wochenende wieder an – je nach Leitungsstärke in Gießen oder in Köln. 81. Heidelberger Regatta (16./17. Mai 2015) Die Kindergruppe rund um Lena Lantin und Paul Vogel trat am zurückliegenden Wochenende in Heidelberg an und auch unsere Jüngsten präsentierten hier respektable Leistungen. Samuel Weidemaier erruderte am Samstag im leichten Einer einen dritten Platz, sonntags wurde er Zweiter. Jan Philipp Strugies siegte am Samstag im Einer und wurde am Sonntag Dritter. Gemeinsam traten die beiden Jungs dann im Doppelzweier an und konnten am Samstag einen guten zweiten Platz belegen. Am Sonntag gab es dann erneut ein spannendes Rennen gegen das Boot aus Friedrichhafen um den dritten Platz, dem die beiden Mannheimer sich am Vortag knapp hatten geschlagen geben müssen. Die beiden Boote kamen dem Augenschein nach fast gleichzeitig ins Ziel, das offizielle Rennergebnis entschied aber gegen die Amicitia-Kinder und sie wurden Vierte.

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Was sonst noch so los ist

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Erster Mai – – Tag der Arbeit… Ganz klar, dass das für die Ruderer der Amicitia kein Tag für einen gemütlichen Betriebsausflug sein kann, sondern harte Maloche angesagt ist, um große Ziele zu erreichen – denn die wichtigen Regatten stehen bevor und die werden ohne entsprechendes Training nicht siegreich enden. Trainer Tobias Schuhmacher hat daher seine Jungs (Mädels gibt es im Regattageschehen in der Amicitia ja derzeit leider nicht) ins ganze Land geschickt. Simon Klüter beispielsweise ist mit seinem Partner aus Konstanz für ein kurzes Trainingslager nach Breisach gefahren. Auch Moritz Gehring weilt dort im Süden des Landes, um ganz gezielt das Viererfahren zu trainieren. Nils Kocher hingegen absolviert in München gemeinsam mit dem Südteam einen Lehrgang. Sein Fokus ist auf den Zweier ohne und den Achter gerichtet. Die leichten B-Junioren um Deniz Oguzhan sind zum Viererfahren in Mannheim geblieben. Der erste Mai – also kein Freizeitspaß, sondern ein harter Tag der Arbeit, dem ein hartes Wochenende der Arbeit folgen wird.

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Ein kleines Plus an Sicherheit – Steuerlehrgang

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April 2015

Immer wieder erschrecken Meldungen über mehr oder weniger folgenschwere Bootsunfälle – wie jüngst der gerade  noch glimpflich verlaufene Vorfall in Mainz, von dem 25 Personen betroffen waren. Nicht zuletzt im Hinblick darauf verlangt der Gesetzgeber seit Jahrzehnten, dass in jedem Boot ein(e) besonders qualifizierte Obfrau oder Obmann die juristische Verantwortung trägt – entsprechend dem Straßenverkehr. Dem Rechnung tragend konnten wir von Februar bis April endlich wieder einen Lehrgang zur Erlangung einer solchen Freifahrtsberechtigung anbieten. Alles verstanden? Teil I : Theorie auf dem Trockenen In den  Mittelpunkt des ersten Abends stellte Matthias Rentrop die Binnenschifffahrtsordnung mit Verhaltens – und Vorfahrtsregeln sowie Verkehrszeichen, die uns hierzulande  begegnen. Natürlich wurde der Komplex auch aus der Sicht des Ruderns intensiv diskutiert. Zum zweiten Abend traf man sich im Vereinszimmer, wo Horst Reitz mit dem Kurs auf eine imaginäre Fahrt auf unserem Hausgewässer ging, das zwar augenscheinlich ganz friedlich daher kommt, aber im Alltag mit zahlreichen Haken und Ösen aufwartet – wie wären sonst diverse Havarien zu deuten? Multiple Choice Test Dann ging es zur Sache. In einem zweiteiligen Multiple Choice Test konnten die Teilnehmer und die Teilnehmerin zeigen, dass sie aus dem Theorieteil und aus der Auseinandersetzung mit der amtlichen Broschüre „Sicherheit auf dem Wasser“ einiges mitgenommen hatten. Breit gestreute Schwierigkeitsgrade wies der eingesetzte Fragenkatalog des Deutschen Ruderverbandes auf: Von einfachen Suggestivfragen bis hin zu Aufgaben wie in einem PISA-Test, bei denen man um mehrere Ecke denken musste. Zudem war da oft noch offen, wie viel Kreuzchen jeweils zu setzen waren. Ähnliche Fußangeln waren auch im Prüfungsteil „Neckar“ zu meistern. Doch unsere Probanden schlugen sich wacker: im DRV-Aufgaben-Teil erzielten sie zwischen knapp 70 % und stolzen 95 % der möglichen Punkte; im „Neckar“-Teil sah es ähnlich gut aus, auch hier wurde ein beachtlicher Mittelwert von rund 80 % erreicht. Teil II: Die feuchte Praxis Wo wollen die nur hin? Alle Bilder Horst Reitz Fast wie bestellt bot der feuchte Praxisteil des Lehrgangs am 12. April auf dem Rhein von Rhenania Germersheim zum Mannheimer RC viele Aspekte aus dem Theorieteil: Umgang mit kräftiger Strömung, Begegnungen mit und von Motorschiffen, deren Kurs nicht immer leicht vorauszuberechnen war, hektisch herumtanzende Motorboote,  Segler im ruhigen Altrhein, Kreuzfahrtschiffe direkt vor der schon – verfrüht – angepeilten Einfahrt zur RG Speyer und dem Mittagessen im dortigen „Porto Vecchio“. Eigentlich ein kluger Schachzug des einen Vierers, in der Innenkurve weiter oberhalb ruhigere Verhältnisse abzuwarten; aber muss das gleich auf Kosten eines unschuldigen und friedfertigen Anglers gehen … Dafür hatte der Steuermann des anderen Gig-Doppelvierers zuvor mit einer „Sightseeing-Wende“ den beeindruckenden Speyerer Dom ins Blickfeld seiner  Mannschaft gebracht und ihnen dann aus allernächster Nähe Einblicke in die Luxusgemächer eines eben anlegenden Flusskreuzfahrers gegönnt. Mit gegensätzlichen Strategien gelang es dann am Nachmittag beiden Steuerleuten, ihre Vierer gleichzeitig durch die Einfahrt in den Otterstädter Altrhein zu bugsieren Dort wartete auf die Teams eine Wiederholungsübung im Anlegen an einem flachen Ufer und im Aussteigen in Flachwasser – der Biergarten der Altrhein-Klause wäre ja auch sonst außer Reichweite geblieben. Ohne Probleme war es davor an der Kollerfähre und später an der wendigen Altriper Fähre vorbei gegangen. Eine nicht zu unterschätzende Erfahrung für alle war schließlich das Anfahren der Pritsche des Mannheimer RC oberhalb der Konrad-Adenauer-Brücke, das durch die starke Strömung geradezu ein Leckerbissen für Steuerkünstler war. Apropos Erkenntnisse: Es wurde hier und dort drastisch deutlich, dass sich Wellen nicht nur artig auf dem Gewässer tummeln, sondern eher eine klare Tendenz ins Boot, zumal in einen C-Vierer, haben. Dort war aber mit neumodischem Gerät  wie Auftriebskörpern, Schwimmwesten – zumindest für die Steuerleute – und Warnwesten für manches Vorsorge getroffen worden. Und weil die Hemshof -Schachtel gerade mal sehr friedlich war, beschloss eine Crew, auf das Verladen zu verzichten und die restlichen Kilometerchen an den Fernmeldeturm zurück zu rudern.

Horst Reitz

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Oberrheinische Frühregatta im Mannheimer Mühlauhafen

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25./26.04.2015

Turbulent begann sie in diesem Jahr – die Oberrheinische Frühregatta. Während an den Tagen zuvor noch sommerliche Temperaturen herrschten, zeigte sich am ersten Regattatag der April von seiner wetterwendischsten Seite. Es war trüb und kalt, als die Kinder am Samstag Vormittag auf die Langstrecke mit Wende durch den Hafen gingen. Hier war es noch nicht ganz so problematisch, dass ein großes Containerschiff nicht planmäßig aus dem Hafen ausgefahren war. Das sollte erst schwierig werden, wenn in den Rennen am Nachmittag Mann gegen Mann tatsächlich 6 Bahnen nebeneinander im Hafenbecken benötigt würden. Aber es wäre nicht Mannheim, es wäre nicht das eingespielte Regattateam rund um Karin Stephan, Christian Knab und co, wenn solche Nicklichkeiten nicht aus der Welt zu schaffen gewesen wären. Einige Rennen wurden eben umgeplant und auf 5 Bahnen durchgeführt, der Zeitplan ein wenig gestrafft – und das Wetter? Immerhin kein Regen und Wind… was will man mehr? So war die Stimmung gut und Mannheim sah einmal mehr spannende Rennen auf einer der bedeutendsten Regatten im süddeutschen Raum. Sportler aus ganz Deutschland waren angereist und natürlich waren auch die regionalen Vereine vertreten, um unter der Mannheimer Flagge und vor den Augen des Regattavereinsvorsitzenden Jan Eric Jonescheit ihr Bestes zu geben: Für die Amicitia waren etliche Kinder und Jugendliche am Start und auch siegreich. Moritz Gehring mit seinem Partner Maximilian Kern von der MRG Baden siegte in der 2. Abteilung des leichten Junior-A-Zweiers. Nils Kocher war im Junior-A-Finale gemeinsam mit Lars Lorch aus Nürtingen siegreich. Lennart Ufer ging in seinem ersten Jahr als B-Junior sogar als Doppelsieger nach Hause: im Leichtgewichts-Einer siegte er in seiner Abteilung ebenso wie gemeinsam mit Philipp Schmidt im leichten Junior-B-Doppelzweier. Große Zufriedenheit also bei den Trainern und ein optimistischer Blick auf das kommende Regattajahr. Welche weiteren Sportler für die Amicitia und den Mannheimer Regattaverein am Start waren und welche Ergebnisse sie erzielten, lässt sich im Detail der entnehmen. Emotionaler Höhepunkt war sicher einmal mehr das Simon-Ningel-Gedächtnis-Rennen am Sonntag Morgen, das an den im Jahr 2012 im Mühlauhafen tödlich verunglückten jungen Sportler erinnerte. Der Pokal ging in diesem Jahr nach Saarbrücken.


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