Author Archives: Sabine Hamann

Wieder einmal Zahlen

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Amicitia Fahrtenbuch 2016

Wieder einmal ist ein erster Tag im Jahr, doch diesmal beginnen wir mit dem Ende – mit einer kleinen Bilanz. In das vergangene Jahr starteten wir an dieser Stelle mit dem Schlusssatz: „Und wenn Ihr noch auf der Suche nach einem guten Neujahrsvorsatz seid: Die „Citia“ will bewegt werden… und auch 2.500 Kilometer könnten doch zu schaffen sein, oder?“ Ein Jahr später stellen wir – wie es an einem Neujahrsmorgen eben so ist – ernüchtert fest: Das Ziel war vielleicht ein wenig zu hoch gegriffen. 2.500 km mit dem am stärksten befahrenen Boot (Aletter) haben wir wieder nicht ganz geschafft. Und auch die Citia ist mit 1.046 km noch etwas weniger weit bewegt worden als im Vorjahr. Aber seis drum – aus dem Ruder gelaufen ist natürlich dennoch nichts: Neben den Booten sind es wie immer die Menschen, die eigentlich interessieren – die es braucht, um die Boote überhaupt zu bewegen. Wie immer wurde in unserem elektronischen Fahrtenbuch festgehalten, wer zu welcher Zeit wann wie weit mit welchem Boot unterwegs war: Der neue Vorstand Thomas Lange war es diesmal also selbst, der seinem Namen alle Ehre machte und lange und weit im Boot saß. Über 3000 Ruderkilometer legte er im vergangenen Jahr zurück. Respekt! Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle natürlich, dass die Ruderkilometer der jugendlichen Rennruderer sich nicht entsprechend abbilden. Sie haben deutlich mehr Trainingsleistung (und dann auch Wettkampfkilometer) erbracht, als hier dargestellt. Unser Elektronisches Fahrtenbuch zeigt lediglich die Ruderkilometer, die mit den vereinseigenen Booten im heimischen Gebiet gerudert wurden. Innerhalb des Regattavereins oder in der Trainingsgemeinschaft Mannheim-Ludwigshafen wurde von unseren Sportlern weit mehr gerudert. Um die Brücke zu schlagen zur Bilanz des vergangenen Jahres und zugleich einen Blick in die Zukunft zu wagen, stellt sich nun die Frage: Was könnte der Vorsatz für das beginnende Ruderjahr sein? 2016 ist ein olympisches Jahr – „dabei sein ist alles“??
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Jubilar- und Siegerehrung 2015

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Traditionsgemäß lud der MRV Amicitia seine Mitglieder und Freunde zu Beginn der Adventszeit zur Sieger- und Jubilarfeier ins Bootshaus ein. In stilvollem Ambiente begrüßte erstmals der neue Vorstand Thomas Lange gemeinsam mit seinem Sportvorstand Dirk Suhleder die Gäste. Im Mittelpunkt stand wie in jedem Jahr der Dank an die vielen ehrenamtlich Tätigen, an Sportler und Trainer sowie die Ehrungen für Vereinstreue und sportliche Erfolge. Über diese letztgenannten haben wir im Laufe des Jahres regelmäßig berichtet, daher soll im heutigen Bericht das Augenmerk auf das gerichtet werden, was neben der sportlichen Leistung steht und diese erst möglich macht. Die Worte von Thomas Lange findet man zum Nachlesen unten stehend. 7 Mitglieder waren es diesmal, die aufgrund langjähriger Vereinszugehörigkeit geehrt werden konnten darunter Norbert Ufer, der noch bis Beginn des Jahres als Vorsitzender der Amicitia tätig gewesen war.

Mitgliedschaft Ehrung Name Vorname
25 Jahre Silberne Ehrennadel der Amicitia ARNOLD Anette
25 Jahre Silberne Ehrennadel der Amicitia DING Jürgen
40 Jahre Goldene Ehrennadel der Amicitia Dr. SCHINDLER Marie Luise
40 Jahre Goldene Ehrennadel der Amicitia UFER Norbert
60 Jahre Goldene Ehrennadel der Amicitia mit einem Brillanten Dr. HINZE Helga
60 Jahre Goldene Ehrennadel der Amicitia mit einem Brillanten RIES Claus
65 Jahre Goldene Ehrennadel der Amicitia mit zwei Brillanten MAIER Rudolf

Ein wieder einmal rundum gelungener Abend, wie die folgenden Bild-Impressionen zeigen (alle Bilder: Angela Wolf).

„„Im Namen aller Mitglieder und im Namen des Vorstands der Amicitia begrüße ich Euch herzlich zu unserer heutigen Jubilar- und Siegerehrung. Insbesondere begrüße ich unsere Ehrenmitglieder Hans Bindner, Claus Ries und Jeff Haigh. Ich freue mich, dass Ihr unsere Einladung so zahlreich wahrgenommen habt. Bevor ich zu meinem kleinen Vortrag und der dann eigentlichen Jubilarehrung komme, möchte ich unserer in diesem Jahr verstorbenen Ruderkameraden gedenken. Erich Volle ist mit 96 Jahren gestorben. Erich Volle war, das sei hier besonders hervorgehoben, 80 Jahre Mitglied unserer Amicitia. Richard Grimminger verstarb mit 90 Jahren und kam auf ebenfalls beachtenswerte 56 Jahre Mitgliedschaft. Günther Hoffmann ist im Alter von 75 Jahren – nach fast 50 jähriger Zugehörigkeit zu unserer Amicitia – erst kürzlich verstorben. Besonders nah ist mir der Tod von Hans-Peter Knapp gegangen, den ich zu verschiedenen Anlässen noch persönlich kennengelernt habe und der in diesem Jahr mit 75 Jahren ebenfalls verstorben ist. Wir werden unseren Ruderkameraden ein ehrendes Andenken bewahren. Wie auch in der Vergangenheit, will ich den heutigen Abend zum Anlass nehmen, Dank zu sagen, Dank zu sagen all´ denen, die unsere Amicitia auch in diesem Jahr in unterschiedlichster Form unterstützt und zum Gelingen der vielfältigen Aktivitäten beigetragen haben. Und hier bin ich zunächst bei Ulrike Hahn und Angela Wolf, die dieses Jahr nahezu die gesamte Vorbereitung des heutigen Abends übernommen haben. Das war mit sehr viel Arbeit verbunden, angefangen vom Schreiben und Versenden der Einladungen, den erforderlichen Abstimmungen mit unserem Restaurant „Bootshaus“ bis zum Dekorieren und Zusammenstellen der Tischordnung. Den Eltern unserer Ruderinnen und Ruderer danke ich für die Fahrten zu den Regatten und ihrem Engagement bei den Festen und Veranstaltungen, sei es z. B. das traditionelle Sommer – Gartenfest, die Siegerehrung von Nils Kocher oder unsere Langstreckenregatta Anfang November. Auch den Freizeitruderern spreche ich an dieser Stelle meinen Dank aus, die – neben ihren vielen Aktivitäten inkl. der Teilnahme an der einen oder anderen Regatta – insbesondere durch die Ruderkurse für Neueinsteiger mit dazu beigetragen haben, unsere Mitgliederzahl zu erhöhen. Hier gilt mein Dank allen Beteiligten, insbesondere aber Matthias Rentrop und Holger Lohse. Auch Horst Reitz – der heute neben seiner Frau Trixi aufgrund einer schon seit langem geplanten Kreuzfahrt leider nicht dabei sein kann – und Jeff Haigh haben durch ihr Engagement beim studentischen Rudern so manch` neues Mitglied gewonnen, auch Euch vielen Dank. Tobi Schuhmacher, der durch sein hohes Engagement bei unseren jungen Ruderern wesentlich zu den sportlichen Rudererfolgen beigetragen hat, will ich heute auch meinen ausdrücklichen Dank aussprechen. Was mich bei ihm so beeindruckt, dass er seinen großen Einsatz mit einem hohen zeitlichen Aufwand ohne viel Aufheben leistet, Danke. Dass es sich lohnt, haben wir unter anderem in dem Medaillenerfolg von Nils Kocher erfahren, aber dazu später mehr. Auch dem Jugendvorstand danke ich für seine Aktivitäten in der  Amicitia. Ihm haben wir es u.a. zu verdanken, dass das allen bekannte „Loch“ – vielleicht finden wir ´mal einen schönere Bezeichnung – eine optische Aufwertung erfahren hat. Ebenso haben Sabine Hamann, Rainer Henninger und Lena Lantin ihren Teil für die Amicitia beigetragen. Sabine Hamann, die unsere page „auf Vordermann“ hält und uns in Fragen des Marketing und der Umsetzung von „public relation“ zur Seite steht. Rainer Henninger, der für uns seit vielen Jahren den Druck der Vereinsnachrichten übernommen hat. Lena Lantin, die unseren ganz Jungen zur Seite steht und sie rudersportlich weiterbringt. Erwähnen muss ich auch Günter Lantin, der trotz seines angeschlagenen gesundheitlichen Zustands der Amicita zur Seite steht, ich denke hier noch an unseren Bootswartungstag, an dem er mit Rat und Tat zur Seite stand. Der Dank gilt auch Benjamin Wolf, der im Hintergrund agiert und uns mit seiner langjährigen Erfahrung bei der Amicitia immer wieder tatkräftig unterstützt. Auch Jeff Haigh, der – wie Norbert es letztes Jahr so schön umschrieben hatte –  mit einem hohen  Selbstverständnis im Hintergrund „auf leisen Sohlen“ vieles in anpackt und erledigt, bevor wir es im Vorstand überhaupt mitbekommen. Jeff, Danke! Und nochmals Angela Wolf, die so viel Organisatorisches im Sinne unserer Amicitia regelt, ohne dass hier viele Worte gemacht werden, Danke! Nicht zuletzt danke ich meinen Vorstandskollegen Gert von Mittelstaedt, Dirk Suhleder und Martin Quinke für die angenehme und problemlose Zusammenarbeit sowie Euren Einsatz und Engagement. Mir macht´s eine Menge Spaß und ich hoffe, Ihr seht´s genauso. Vergessen zu erwähnen darf ich nicht die vielen großen, aber auch kleinen Spender. Ohne ihr Geld wären der Betrieb der Amicitia und die Erhaltung dieses Gebäudes kaum möglich. U.a. sind wir auch in der Lage gewesen, allein aus Spendengeldern einen neuen Gig Vierer in Auftrag zu geben, der in Kürze geliefert wird. Das haben wir insbesondere auch Hans Peter Knapp zu verdanken, der gewünscht hatte, bei seiner Beerdigung statt Blumen oder Kränzen, der Amicitia eine Spende zukommen zu lassen. Einen wichtigen Dank habe ich fast noch vergessen und der gilt Hans Bindner. Hans hat zu unseren Jubilaren eine Menge an Informationen und Begebenheiten der Vergangenheit zusammengetragen, ohne denen unsere heutige Jubilarehrung sehr kurz geworden wäre. Hans, vielen Dank. Zu guter Letzt  Danke auch an unseren Pächter, mit dem wir unverändert ein gutes Einvernehmen pflegen und der zuverlässig und pünktlich seine Pacht entrichtet. Es mögen mir all` jene verzeihen, die der Amicitia auch dieses Jahr Gutes getan haben und die ich hier nicht ausdrücklich erwähnt habe. Ich komme nun zu unseren Jubilaren und beginne mit Anette Arnold (25 Jahre, silberne Ehrennadel) ist karnk Anette ist 1990 mit 29 Jahren in den Verein eingetreten. Es war eine Zeit in der Amicitia, in der die Jugend wieder mehr am Rennrudersport teilnahm. Anette Arnold rudert heute – soweit es ihre Zeit erlaubt – immer noch mit großer Freude. Sie unterstützt den Verein auch tatkräftig mit ihrem Engagement bei der Erstellung der Amicitia-Nachrichten. Sie kümmert sich um die Druckvorlagen und war auch verantwortlich für das Layout und die technische Fertigstellung. Für 25 Jahre Mitgliedschaft  wird Anette Arnold mit der silbernen Ehrennadel der Amicitia geehrt. Jürgen Ding (25 Jahre, silberne Ehrennadel) Vor 25 Jahren kam Jürgen als 18-jähriger zur Amicitia und konnte – das finde ich besonders erwähnenswert – schon im gleichen Jahr bei den Landesmeisterschaften in Breisach im Junior-Achter den zweiten Platz belegen. Ab 1992 bis 2002 hat er bei den Landesmeisterschaften im Achter an acht weiteren Rennen teilgenommen. Darüber hinaus hat er vier Siegerplätze belegt, viermal war er zweiter und einmal Dritter. Hinzu kommt 1992 bei der Landesmeisterschaft  noch der 3. Platz im Vierer mit Steuermann. Weitere Siege von 1991 bis 2007: 6x Startachter in Mannheim, 6x Herbstsprint und 1999 deutscher Sprintmeister im Achter. Ferner Siege bei Regatten im Achter in Holland und Frankreich. Jürgen Ding, ein sehr erfolgreicher Ruderer und sympathischer Ruderkamerad wird heute für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrennadel geehrt. Dr. Marie Luise Schindler (40 Jahre, goldene Ehrennadel) Frau Dr. Marie Luise Schindler musste aufgrund einer Terminüberschneidung für heute leider absagen. Nach ihrer langjährigen Zugehörigkeit bin ich ihr gleichwohl ein paar Worte schuldig. Sie trat 1975 mit 25 Jahren in die Amicitia ein und hat unter dem damaligen Trainer Beisswenger regelmäßig gerudert, im Vierer und Achter, zeitweise auch im Einer. Das Rudern hat ihr immer viel Freude bereitet, wozu sicher das Rudern in der Gemeinschaft viel beigetragen hat. Sie hat auch später während ihrer Studienzeit bei einem Ruderverein in Gießen wieder zum Rudern gefunden. Für ihrer langjährige Treue zur Amicitia von 40 Jahren ehren wird sie mit der goldenen Nadel, die wir ihr noch separat zukommen lassen. Norbert Ufer (40 Jahre, goldene Ehrennadel) Norbert ist 1975 mit 14 Jahren in die Amicitia eingetreten und hat in den folgenden Jahren mit seinem Partner Ralf Dürrwang auf verschiedenen Regatten im Doppelzweier teilgenommen. Darunter bei der Landesmeisterschaft im Juniorzweier mit  einem Bronze- und einem Silberplatz. Norbert war dann später ab 1997 bis heute auch ein begeisterter Wanderruderer und hat an vielen Fahrten teilgenommen, u.a. auf dem Neckar, Rhein, Main, Donau, Mosel und auf dem Lago Maggiore. Für den Verein hat er sich tatkräftig eingesetzt und viel bewegt. Vornehmlich sei hier die Renovierung des Ruderbeckens und der Umbau der Gaststätte genannt. Seit November 2005 war er bis zum März d.J. unser erster Vorsitzender. Er hat dieses Amt vorbildlich und mit großem Engagement ausgeführt. Norbert  bekommt heute die goldene Ehrennadel der Amicitia für 40 Jahre Vereinstreue überreicht. Dr. Helga Hinze (60 Jahre, goldene Nadel mit einem Brillanten) Frau Dr. Hinze ist 1955 mit 23 Jahren in die Amicitia eingetreten. Sie hatte aber schon vorher in der damaligen DDR erfolgreich gerudert und wurde 1954 im Einer  DDR-Meisterin in Grünau. In Mannheim ist sie dann oft Einer und Zweier gerudert. Damals stand das Frauen-Rennrudern aber noch nicht so im Fokus. So kam sie über den Trainer, Herrn Ritter, im Doppelvierer zum Stilrudern für Frauen. Es ist eigentlich sehr schade, dass diese Ruderart nicht mehr praktiziert wird. Wir freuen uns, dass wir Ihnen, Frau Dr. Hinze, für ihre langjährige Treue zur Amicitia die seltene Auszeichnung der goldenen Ehrennadel mit einem Brillanten überreichen dürfen. Claus Ries (60 Jahre, goldene Nadel mit einem Brillanten) In den 50er Jahren ging es nach dem Krieg mit der Amicitia wieder aufwärts. Das Bootshaus ist wieder in gutem Zustand. Trainer Freyeisen schaffte 1953 mit dem Achter die Deutsche Meisterschaft. Fritz Gwinner kehrt Anfang 1955 wieder aus Berlin zur Amicitia zurück und fährt unseren Vierer zur 23. Deutschen Meisterschaft und … Claus Ries tritt 1955 in den Verein ein. Er findet eine Achtermannschaft, die von 1956-1958 auf nationalen und internationalen Regatten insgesamt 16 Rennen gewinnt. Darunter der Höhepunkt seiner sportlichen Laufbahn: Der Sieg im Eichkranz-Achter 1957 als bester deutscher Jungmannachter des Jahres. Als begeisterter Wanderruderer hat er später an vielen Fahrten teilgenommen, so auf dem Rhein, Main, Neckar, Mosel, Weser und Spree, um nur einige zu nennen. Aber nicht nur die sportlichen Erfolge zeichnen ihn aus. Er war schon sehr früh auch für den Verein aktiv, insbesondere dort, wo es zuzupacken galt. Von 1965-1972 war er in der Ruderleitung. 1975 wird er in den Ehrenrat gewählt, 2003 erhält er die Auszeichnung als Ehrenmitglied der Amicitia. Er sorgte darüber hinaus dafür, dass bei vielen Arbeitseinsätzen im Verein Helfer zur Hand waren – sei es bei der Neugestaltung der Umkleideräume unter Einbeziehung der ehemaligen Kegelbahn, der Renovierung der Terrasse oder auch der Sanierung des Daches. Bei der Planung solcher Projekte wirkte Claus konstruktiv und beratend mit. Wenn es dann an das Durchführen der Arbeiten ging, überzeugte er „seine“ AH’s häufig, dass die Arbeit für das Gemeinsame momentan wichtiger war als ein paar weitere Ruderkilometer. Kurz: Ohne ihn hätten diese Projekte nicht so erfolgreich umgesetzt werden können. Er ist für uns immer mehr als eine nur graue Eminenz, wie man so treffend sagt. Er bringt sich auch heute noch aktiv ein, und dass trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen. Schon 1975 wird er in den Ehrenrat gewählt und erhält 2003 die Auszeichnung als Ehrenmitglied der Amicitia. Claus wird heute für 60 Jahre Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel mit einem Brillianten ausgezeichnet. Als letztes komme ich zu Rudolf Maier (65 Jahre, goldene Nadel mit 2 Brilliantenten), der heute leider auch nicht dabei sein kann. Gleichwohl muss ich auf ihn eingehen, das ist bei 65 Jahren Mitgliedschaft in der Amicitia ein „Muss“. Rudolf Meier ist seit 65 Jahren Mitglied und gehört zur Familie der „Amicitia-Maiers“. Sein Vater Gustl Maier war mehrfacher deutscher Meister im Vierer und Achter. Sein Onkel Hans Maier 1936 in Berlin Olympiasieger im Vierer. Rudolf Meier hat in seiner aktiven Zeit 17 erstklassige Rennen im Vierer und Achter auf verschiedenen deutschen Regatta-Veranstaltungen gewonnen. In den 60er Jahren betätigte er sich als Jugendleiter des Vereins und war Schriftführer im Vorstand. Von 1965 bis 1978 war er für die Durchführung der Oberrheinischen Regatta verantwortlich und nicht zu vergessen seine Berufung zum Schatzmeister des LRV 1976. Aber das war noch nicht alles, 1973-1998 ist er auch ein bekannter nationaler und internationaler Schiedsrichter und erhielt 1998 das Schiedsrichterehrenzeichen des DRV. Wir können ihm nur Danke sagen für diese zahlreichen Aktivitäten zum Wohl der Amicitia und des gesamten Rudersports. Rudolf Maier erhält die seltene Auszeichnung der goldenen Ehrennadel mit 2 Brillanten, die wir ihm separat zuleiten. Unserem Mannheimer Ruderverein Amicitia wünschen wir allzeit ein dreifaches Hipp Hipp – Hurra. Euch allen noch einen schönen Abend und später eine gute Heimfahrt. Vielen Dank!“ Thomas Lange“

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Langstrecke in Dortmund

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Im April stellte ein Ergometer-Test über 2.000 Meter und eine Regatta über die Sechs-Kilometer-Distanz in Leipzig für die deutschen Leistungsruderer den ersten Härtetest des Jahres dar. Das Pendant zum Jahresabschluss bot nun die erneute Kaderüberprüfungsmaßnahme in Dortmund. Ebenso wie im Frühjahr durften natürlich auch hier die beiden leistungsstärksten Amicitia-Ruderer nicht fehlen und Trainer Tobias Schuhmacher machte sich mit Nils Kocher und Simon Klüter am vergangenen Wochenende auf den Weg ins Ruderleistungszentrum nach Nordrhein-Westfalen zum ersten Kräftemessen der Ruderelite im olympischen Jahr. Wie auch bei der Langstrecke in Mannheim vor zwei Wochen verhält es sich so, dass dieser Wettkampf im November nicht als Abschluss des Jahres 2015 gewertet wird, sondern bereits die neue Saison 2016 eröffnet. Für die deutschen Kaderathleten sowie für alle diejenigen, die sich für die Nationalmannschaften des kommenden Jahres qualifizieren wollen, war die Teilnahme an beiden Maßnahmen (Ergotest und Zentraler DRV-Langstreckentest) verpflichtend – die beiden Mannheimer haben sich also tatsächlich mit den besten deutschen Ruderern gemessen. Nils konnte hierbei einen guten achten Platz bei schweren Bedingungen auf Grund des böigen Windes einfahren. Der Abstand nach ganz vorne war erfreulicherweise sehr gering. Bei Simon und seinem Partner aus Rheinfelden lief es leider bei Wind und Regen nicht ganz so rund. Für die beiden reichte es nur zu einem vorletzten Platz. „Jetzt heißt es weiter arbeiten“, so die Devise von Schuhmacher, bevor es dann über Silvester ins Winter-Trainingslager nach Amposta geht.


Langstreckenregatta 2015

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Alle sitzen auf dem Trockenen“ titelte ein Bericht des SWR-Fernsehens noch im Vorfeld zur Regatta und ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Die Veranstalter blickten noch am Tag vor der zehnten Langstreckenregatta sorgenvoll auf den Neckar, der so wenig Wasser führt, wie selten zuvor. Die nun schon lang andauernde Trockenheit sorgte dafür, dass die Flüsse wenig Wasser führen, die Tiefe der Fahrrinnen verringert ist und das Frachtvermögen der Schiffe dadurch ebenfalls reduziert. Zwar verhindert der geringe Tiefgang eines Ruderbootes mit wenigen Zentimetern absolut nicht, dass auf dem Neckar gefahren werden kann – doch der Zugang zum Wasser ist mit den Booten derzeit deutlich erschwert. Über den Amicitia-Steg konnte der Neckar auf jeden Fall nicht erreicht werden, das war schnell klar. Und so baute man (nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Langstrecke) Notstege, über die die jungen Ruderer das Wasser erreichten. Dadurch, dass das Meldeergebnis letztlich nicht ganz so groß war wie im Vorjahr, konnte das ziemlich entspannt von allen Beteiligten umgesetzt werden. Die Stimmung war und blieb während des ganzen Regattatages gut, obwohl die Rennen aufgrund von Wind und Wasserstrudeln recht anspruchsvoll waren. Zahlreiche Helfer gaben wieder einmal ihr Bestes und voll des Lobes war man vor allem für die Hightech-Zeitnahme und die Regattasoftware von Philipp Adam. Aus sportlicher Sicht zeigte sich Trainer Tobias Schuhmacher mit den heimischen Ruderern sehr zufrieden. Moritz Gehring, Lennart Ufer, Philipp Schmidt, Samuel Weidenmeier und Simon Klüter hießen die Amicitianer, die auf der Langstrecke unterwegs waren. Die Ruderer der Trainingsgemeinschaft Mannheim-Ludwigshafen konnten am Ende des Tages zwei Sieger stellen. Zwar war Nils Kocher wegen eines Skullerlehrgangs in Berlin nicht am Start, aber seine Teamkameraden präsentierten sich auf eine Weise, die Schuhmacher zu dem Schluss kommen ließ: „So kann es weiter gehen!“

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Heimische Langstrecke 2015

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In diesem Jahr handelt es sich um ein Jubiläum! Bereits zum zehnten Mal heißt es am kommenden Sonntag: Sechs Kilometer unter dem Fernmeldeturm! Inzwischen ist die Mannheimer Langstrecke im Regattakalender der Ruderer nicht nur aus dem süddeutschen Raum fester Bestandteil. Zwischen Riedbahnbrücke und Neckarspitze gehen wieder einmal rund 300 Boote, meist Einer und Zweier, auf die Strecke. Die auf dem Neckar erruderte Zeit wird dabei einen Ausgangswert für das bevorstehende Wintertraining liefern – das Rennen selbst wird als erstes der Regattasaison 2016 gewertet. Das bietet nicht nur einen Überblick über das Starterfeld, sondern gibt auch Auskunft über die Startzeiten. Gerudert wird in zwei Blöcken zwischen 10 und 12 Uhr sowie zwischen 13.30 und 15 Uhr. Um einen reibungs- und gefahrlosen Ablauf zu gewährleisten wird der Neckar in diesen Zeiten für die Berufsschifffahrt gesperrt sein.
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