Author Archives: Sabine Hamann

Sporttag des KFG

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Der Countdown bis zu den Sommerferien läuft, die Zeugnisse sind geschrieben, eigentlich warten alle nur noch auf die ersehnte freie Sommerzeit. Aber ein paar letzte Tage gilt es noch zu füllen und Sport und Spiel bieten sich hier natürlich in ganz besonderer Weise an. Am gestrigen Montag waren 30 Schülerinnen und Schüler des Mannheimer Karl-Friedrich-Gymnasiums bei der Amicitia zu Gast. Sie führten hier ihren Sporttag in Kooperation mit dem Verein durch und erlebten einen rundum gelungenen Tag trotz durchwachsenen Wetters. Moritz Gehring, Deniz Oguzhan, Uwe Strähle und Lennert Ufer hatten den Tag geplant und vorbereitet. Seitens des Vereins wurden sie unterstützt durch Bettina Haueisen, Verena Moster, Paul Vogel, Lena Lantin, Horst Reitz und Tobias Schuhmacher. Einmal mehr gilt der Dank diesen unseren Ehrenamtlichen, ohne die ein solches Event gar nicht möglich wäre. Sie haben ermöglicht, dass alle das Rudern zumindest einmal ausprobieren konnten und vielleicht einen ersten Eindruck von einem möglichen neuen Hobby erhalten haben.

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Landesmeisterschaft 2015

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Die baden-württembergische Meisterschafts-Ruderregatta fand am vergangenen Wochenende auf dem gestauten Rhein bei Breisach statt. Damit war der Breisacher Ruderverein nun zum fünften Mal in Folge Gastgeber der Landesmeisterschaft und wie immer ein Garant für hervorragende Vorbereitung und eine gelingende Veranstaltung. Im Gegensatz zum Vorjahr fiel die Medaillenausbeute in diesem Jahr für die Amicitia zwar mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen nicht ganz so reichhaltig aus, aber Trainer Tobias Schuhmacher war mit der Leistung seiner Sportler im Ganzen dennoch nicht ganz unzufrieden. Die Silbermedaille konnte Moritz Gehring im leichten Junior-A-Einer mit nur einer Viertellänge Abstand zum Sieger erringen. Im analogen schweren Einer gewann er in einem sehr starken Rennen Bronze, ebenso wie Bettina Haueisen (die in diesem Jahr ausnahmsweise in den Farben der MRG Baden startete) in ihrem Rennen im leichten Frauen-Einer. Diese wurde mit ihrer Partnerin Verena Moster (ebenfalls MRG Baden) im Frauen Zweier in einem starken Feld dann noch Vierte und fuhr damit nur ganz knapp an einer weiteren Bronzemedaille vorbei. Das Bild zeigt die beiden Ruderinnen mit ihrer Silber- bzw. Bronzemedaille aus den Einerrennen: Moritz Gehring ergänzte seine gute Bilanz gemeinsam mit Deniz Oguzhan im leichten Junior-A-Zweier durch einen soliden fünften Platz. Für Lennart Ufer und Philipp Schmidt reichte es im leichten JMB 2x leider nur zu einem sechsten Rang. Ein besseres Ergebnis war nicht zuletzt aufgrund der Bahn und der schwierigen Bedingungen für die beiden nicht möglich. Jan-Philipp Strugies, Eric Kadner und Samuel Weidenmeier konnten sich leider nicht für die Finals qualifizieren.

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Der Countdown läuft

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Ein Jahr vor den Olympischen Spielen finden vom 6. bis 9. August 2015 auf dem Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro die Junioren-Ruder-Weltmeisterschaften statt. Der See ist einer von Rios schönsten Landstrichen und beliebt bei Freizeitsportlern aller Art. Zu den Wettkämpfen der Junioren-WM werden dort ca. 600 Ruderer aus 50 Nationen an den Start gehen. Noch ist es nicht ganz so weit, aber der Countdown läuft, die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Die deutschen Ruderer holen sich derzeit den letzten Feinschliff im Trainingslager in Berlin, von wo aus Nils Kocher in die Heimat grüßt: „Wir haben hier 3-4 Trainingseinheiten pro Tag, welche jeden Tag Krafttraining, Gymnastik und Krafttraining beinhalten. Momentan befinden wir uns in der Phase zum Training der Grundlagenausdauer mit langen Wassereinheiten und Kraftausdauertraining. So langsam geht es auch los mit den Trainingsbelastungen, welche sich von Strecke zu Strecke in der Schlagzahl steigern. Jeden dritten Tag haben wir auch einen Nachmittag frei, um uns von den intensiven Einheiten zu erholen. Wir bekommen fast täglich Blut abgenommen, um unsere Gesundheit zu kontrollieren. Hier arbeiten alle sehr hart mit dem Ziel vor den Augen in nicht mal mehr 3 Wochen ein bestmögliches Ergebnis in Rio de Janeiro auf der Junioren-WM zu erzielen. Wir haben hier in Berlin-Grünau jedoch auch sehr viel Spaß und verstehen uns in der Regel alle sehr gut miteinander, wie z.B. vor einigen Tagen als wir gemeinsam als Junioren -Nationalmannschaft einen Ausflug in den Reichstag mit anschließendem Abendessen in einem Brasilianischen Restaurant in Berlin unternommen haben, um auch einmal aus dem Trainingslageralltag rauszukommen.“ Nils ist inzwischen fester Bestandteil des Achters und sitzt dort auf zwei. Auch sein inzwischen vertrauter Zweierpartner aus Nürtingen ist neben 6 weiteren Sportlern aus ganz Deutschland mit dabei. Nils war aufgrund seines fünften Platzes in Hamburg im Zweier ohne in die Mannschaftsbildung gegangen. In Berlin wurde nun ein Stufentest gefahren sowie eine Messbootfahrt durchgeführt. Anhand dieser Ergebnisse wurden nun die stärksten Sportler aus dem Kreis für den Achter bestimmt. In dieser Besetzung gehen die Ruderer nun erstmals gemeinsam in den Wettkampf, sie kennen sich natürlich in den unterschiedlichen Konstellationen aus vergangenen Regatten. Traditionsgemäß wird seit Jahren der deutsche U19-Achter vom Hamburger Landestrainer unter der Gesamtverantwortung der Bundestrainerin U19 betreut. Über den von Nils angesprochenen Ausflug in den Reichstag gibt es auf der Seite des einen ausführlichen Bericht.

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Foto: © Pascal Mühlhausen, cewe studio bei rudern.de


Gehring in Offenbach: 4 Starts – 4 Siege!

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11./12. Juli 2015

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der WSV Offenbach-Bürgel die inzwischen einundneunzigste Offenbacher Regatta, die sich von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit erfreut. Über 300 Rennen waren es diesmal, die auf der 500 Meter langen Strecke ausgetragen wurden. Traditionsgemäß waren Sportler der Amicitia im Meldefeld zu finden, traditionsgemäß gab es auch einige Siege der Mannheimer Sportler zu bejubeln: Deniz Oguzhan und Uwe Strähle gehörten zur Zufriedenheit von Trainer Tobias Schuhmacher zu denjenigen, die am Siegersteg anlegen konnten. Ganz besonders hervorzuheben ist aus Mannheimer Sicht aber diesmal Moritz Gehring, dem eine sensationelle Bilanz gelang: 4 Starts, 4 Siege! Neben den Siegern haben im Hessischen auch Lennart Ufer, Lukas Scheurich und Christoph Laier gute Leistungen gezeigt und starten nun in die letzten Vorbereitungen für die Landesmeisterschaft in 2 Wochen. Wer sich noch ein wenig genauer über die Platzierungen und die anderen Sportlerinnen und Sportler der Trainingsgemeinschaft Mannheim-Ludwigshafen informieren möchte, findet dort weitere Details. Vorbeischauen lohnt sich, denn insgesamt gab es 19 Siege! Da bleibt uns nur zu wünschen: weiter so!!

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Sternwanderfahrt Hansestadt Lübeck

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11.06.2015

Wenige Tage vor unserer Wanderfahrt erhielten wir die Zusage für ein Leihboot von dem Lübecker Ruderklub. So konnten wir uns ohne Bootsanhänger am Samstag in zwei PKW’s auf die lange Reise in den Norden begeben. Die Übernahme des Leihbootes durch den Wanderruderwart der LRK erfolgte problemlos, so dass wir beruhigt in ein Restaurant an der Stadttrave neben dem Holstentor gehen konnten. Am Sonntag starteten wir nach einem reichhaltigen Hotelfrühstück in unserem Wanderruderboot „Travemünde“ den Elbe-Lübeck-Kanal aufwärts mit einem kleinen Schlenker durch die Lachswehr, einen alten Travearm. Danach ruderten wir in den Oberlauf der Trave bis nach Hamberge zu unserem Treffen mit dem Landdienst. Die Traveufer sind teilweise in Privatbesitz und warnten uns vor den Hunden. Ein Besitzer aber warnte uns explizit vor Schlangen!! Nach der Rückfahrt hatten wir ausreichend Zeit für Kaffee und Marzipan-Nusstorte im Cafe Niederegger in der Lübecker Innenstadt. Der Montagmorgen begann mit einem Schreck im Bootshaus – das Boot war weg! Die AH’s der LRK machten mit der „Travemünde“ ihre wöchentliche Morgentour. Mit einer kleinen Verspätung konnten wir dann das Boot übernehmen um unser Ziel Ratzeburg anzusteuern. Doch einen Kilometer später das nächste Hindernis: das Umsetzen des Bootes von der Kanaltrave in die Wakenitz erfolgt über einen Verbindungskanal (Düker) und der war durch einen umgestürzten Baum vollkommen versperrt! Wir ließen uns aber nicht aufhalten und haben das Boot auf dem Bootswagen ca. 1km durch den Stadtverkehr geschoben und bei einem Segelverein zu Wasser gelassen. Nun begann erst die eigentliche Tagestour auf der romantischen Wakenitz bis zur kleinen Pause in Absalonshorst mit kleinen Käsestangen von Siggi und Getränken. Das nächste Etappenziel war Rothenhusen am Eingang des Ratzeburger Sees. Das Fährhaus war geöffnet und wir konnten uns mit Apfelkuchen, Sahne und Vanilleeis stärken vor der großen Überfahrt nach Ratzeburg. Durch Ratzeburg gelangten wir in den Küchensee zum Ratzeburger Ruderklub und lagerten dort unser Boot. Die Vorbereitungen für die Internationale Regatta waren bereits in vollem Gang. Über eine Eisdiele für einen kleinen Zwischenstopp gingen wir in ein Fischrestaurant zum Abendessen. Mit der Großraumlimousine der Familie Boschert ging es zurück ins Lübecker Hotel. Am Dienstagmorgen sollte die Rückfahrt von Ratzeburg nach Lübeck erfolgen. Wir starteten bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 50km/h aber die Wellenbildung war so stark das wir die Fahrt über den Küchensee abgebrochen haben. Das war sehr ärgerlich (Zitat Wolfgang). Den Tag verbrachten wir dann in Lübeck im neuen Hansemuseum, einem Besuch in der Jakobikirche (Seefahrerkirche) und einem leckeren Abendessen in der Schiffergesellschaft. Am Mittwoch gelang dann die Rückfahrt über den Ratzeburger See. In Rothenhusen war trotz des „straffen  Programms“ (Zitat Wolfgang) wieder Zeit für Kaffee und Apfelkuchen. Hier erfuhren wir von einer Lübecker Rudergruppe mit australischen Gästen, dass der Düker vom umgestürzten Baum für eine Durchfahrt wieder befreit wurde. Das erleichterte uns die Rückfahrt durch den Amazonas des Nordens wie die Wakenitz auch genannt wird. In Lübeck angekommen konnten wir uns tatsächlich mit Horsts Steuerkünsten am Baum vorbei „wurschteln“. Horst holte auch die Flagge ein um eine sehr flache Brücke zu passieren. Die Passage ging nur in absoluter Rückenlage: Siggi war begeistert – drei Männer ihr zu Füßen! Das anschließende Umsetzen des Bootes in den Kanal war dann fast schon Routine und die Mannschaft beschloss noch eine Extraschleife durch das Loch, die Stadttrave und den Stadtgraben zu fahren. Nach dieser Tagesleistung und einem guten Abendessen sind wir alle zeitig ins Bett gegangen. Nach einem leckeren Frühstück und Wolfgangs „Drängeln“ (Wir haben einen straffen Zeitplan) führte uns unsere Tagestour bei sonnigem Wetter auf der Untertrave mit einer Pause in Schlutup bis nach Travemünde in den Passathafen. Im Passathafen belegten wir einen der vier Lagerplätze für Ruderboote; bis abends waren alle besetzt. Mit der Personenfähre setzten wir vom Priwall nach Travemünde über und die Mannschaft machte sich mit Unterstützung des Landdienstes stadtfein. An einem Imbiss gab es Fischbrötchen und wer sich nicht für eine Fischart entscheiden konnte nahm eben zwei zu sich. Mit der Großraumlimousine fuhren wir zum Cafe Hermannshöhe am Brodtener Steilufer und genossen bei traumhafter Sicht den Blick auf die Lübecker Bucht. Das Abendessen genossen wir in Scharbeutz an der Strandpromenade. Bei der Rückfahrt von Travemünde am Freitag hatten wir uns schon an die großen Fährschiffe gewöhnt und fürs Rudern gelernt: große Fährschiffe = kleine Wellen, kleine Motorsportboote = große Wellen (Vorsicht: gilt wahrscheinlich nur auf der Trave). Der Landdienst hatte die Aufgabe bei Niederegger einzukaufen. Dörte und Lilo kamen 10 Minuten zu spät zum Treffpunkt nach Schlutup. Das gab einen Minuspunkt in der Bewertung. Einen Pluspunkt erwarb sich der Landdienst anschließend für die Tischreservierung im Segelklub Eichholz. Die Wanderfahrt endete mit der Durchfahrt durch die Stadttrave vorbei am Holstentor mit Blick auf die Lübecker Altstadt und der Reinigung unseres tollen Leihbootes „Travemünde“ im Lübecker Ruderklub. Der Abend klang aus mit einem leckeren Fischessen im Segelklub und einem abschließenden Absacker bei Lilo und Tilo. Der Abschied viel uns allen schwer, denn wir hatten uns an die tolle Organisation des Landdienstes durch meine Cousine Lilo gewöhnt. Wir hatten eine tolle Mannschaft, eine schöne Wanderfahrt und einen wunderschönen Urlaub.

Peter Nissen

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