Author Archives: Sabine Hamann

Heidelberger Jubiläumsregatta

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Seit nunmehr 90 Jahren findet auf dem Neckar traditionsgemäß die Heidelberger Ruderregatta statt. Ein buntes Treiben begleitet das Event auf der Neckarwiese. In diesem Jahr haben sich die Veranstalter aus Anlass des Jubiläums etwas Besonderes ausgedacht: In Ergänzung zu den 1000- und 1500-Meter-Rennen wurde am Samstagabend ganz im Trend der in den letzten Jahren populär gewordenen kurzen Bundesliga-Rennen ein Sprint-Cup über 350 Meter ausgetragen. Ein solches Rennen fand in Heidelberg erstmals statt und erstmals saßen 4 Frauen aus Mannheim und Ludwigshafen gemeinsam im Boot, um sich dieser Herausforderung zwischen Theodor-Heuß-Brücke und Inselspitze zu stellen: Constanze Linnebach, Silke von Mittelstaedt, Verena Moster, alle vom MRV Amicitia sowie Elisabeth Groß vom Ludwigshafener RV hießen die Ruderinnen, die „kamen, sahen und siegten“. Gleich bei ihrem ersten gemeinsamen Regattaauftritt im Frauen-Doppelvierer präsentierten sich die Sportlerinnen leistungsstark und konnten nicht nur den Sieg gegen Bregenz, sondern auch das ausgelobte Preisgeld mit nach Hause nehmen. Glückwunsch den Vieren!!
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Offenbach und München

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4. und 5. Mai 2013

Wie jedes Jahr um diese Zeit verteilten sich die Regattasportler aus Mannheim auf die unterschiedlichen Enden Deutschlands… jedenfalls fast. München stand wieder als Wettkampfort für die stärksten bzw. älteren Ruderer auf dem Regattakalender, während die jüngeren Sportler mit Kindertrainer Stefan Weißling in Offenbach zum Leistungsvergleich antraten. In München trafen die Ruderer auf faire Bedingungen. Während es samstags eher kalt war und leichter Mitwind unterstützte, war es am Sonntag fast sommerlich warm, jedoch der Gegenwind erschwerte den Ruderern ihre Arbeit. Bei den A-Junioren zeigte Max Matthey hier im JM 2x A in der Renngemeinschaft mit Magnus Gähr aus Esslingen gute Leistungen im internationalen Teilnehmerfeld. Gegen Sportler aus Großbritannien, Polen und den Niederlanden schaffte er mit einem dritten und einem vierten Platz den Anschluss an die deutsche Spitze. Der leichtgewichtige A-Junior Simon Klüter konnte einmal mehr seine inzwischen gewohnte Souveränität und Stärke zeigen und errang sowohl samstags als auch im ersten Lauf am Sonntag einen klaren Sieg: Bei den B-Junioren präsentierte sich Nils Kocher mit zwei vierten Plätzen im Zweier und einem zweiten Platz im Vierer ebenfalls zur vollen Zufriedenheit von Trainer Tobias Schuhmacher. Dieser äußerte sich im Anschluss an die Rennen positiv und vor allem auch erwartungsfroh für die anstehende Regatta in Köln in zwei Wochen. In Offenbach hatten die Sportler eine strömige Strecke auf dem Main zurückzulegen. Dabei wechselten die Wetterbedingungen von Regen am Samstag über Nebel (und daraus resultierender deutlicher Verspätung am Sonntag) bis hin zu strahlendem Sonnenschein. Über 1000 Meter holte ein überragender Sebastian Terwiesch bei vier Starts vier Siege. Sowohl im 1x B, als auch im JM 2x B mit Tim Friederich aus LU präsentierte er eine starke Leistung für die noch junge Ruderkarriere. Sein Teamkollege Moritz Gehring tat es ihm gleich und siegte souverän bei drei Starts dreimal. (JM 4x B Lgw. in RGM mit Karlsruhe und Tim Molitor aus LU, JM 2x B Lgw mit Tim Molitor). Bei den B-Junioren gab es also ein beachtliches Gesamtergebnis – nur Siege! Ergänzt wurde dieses positive Bild durch die Kinder. Lennart Ufer gewann hier an beiden Tagen deutlich seinen Einer, ebenso wie Max Hörmann. Gemeinsam mit Paul Vogel und Benedikt Nett, welche gute Zweierrennen zeigten, sowie Lukas Scheurich gab es an beiden Wettkampftagen auch gute Viererrennen der beiden noch jungen Sportler. Sowohl in Bayern als auch in Hessen präsentierte sich die Amicitia also einmal mehr erfolgreich und lässt weiterhin nicht nur auf eine erfolgreiche Saison hoffen, sondern zeigt, dass wieder junge Sportler auf guten Weg gebracht werden.

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Amicitia-Sportler bei der heimischen Regatta

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Nachdem alle Arbeit erledigt ist, die Eindrücke verarbeitet und die Trainer und Sportler wieder ein wenig zur Ruhe gekommen sind, war der heutige Montag der Tag der Bilanz. Trainer Tobias Schuhmacher zeigte sich hoch erfreut über die Leistungen der Sportler aus dem Mannheimer Regattaverein und der Amicitianer insbesondere. Die Regatta zum Saisonauftakt im heimischen Mühlauhafen ließ erste Schlüsse darauf zu, dass das Wintertraining richtig aufgebaut gewesen war und man sich berechtigte Hoffnungen auf ein positives Regattajahr machen kann. Verena Moster startete erstmals für den MRV Amicitia. Da die einzige Gegnerin des Rennens auf der Strecke kenterte, kann Verenas Sieg noch keinen Fingerzeig auf die kommende Saison geben. Sebastian Terwiesch konnte in seiner ersten Regatta-Saison direkt Anschluss an die Besseren seiner Altersgruppe finden. Er zeigte eine gute Leistung in seinen ersten Rennen über 1500 Meter und wurde mit einem zweiten Platz in seiner Abteilung des Junior-Einer belohnt: Nils Kocher fuhr im ersten Jahr in der Altersklasse der B-Junioren ein gutes Rennen über 1500 Meter.  Im Landes B-Doppelvierer präsentierte er sich ebenso erfreulich wie beim Ranglisten-Rennen am Samstag. Der noch junge Sportler zeigte viel Entwicklungspotenzial. Simon Klüter präsentierte sich in inzwischen gewohnt starker Form. Souverän gewann er alle Rennen bis auf ein einziges am Sonntagnachmittag. Und auch musste er sich nur ganz knapp mit einer halben Länge dem Sieger geschlagen geben. Inzwischen ist Simon unter den schnellsten Ruderern der (leichten) A-Junioren im Süden des Landes etabliert: Maximilian Matthey konnte mit seinem Zweier-Partner aus Esslingen souverän seine Rennen  gewinnen und auch im Einer trumpfte er am Samstag mit einem Sieg stark auf. Auch kann der Trainer viel Potenzial erkennen. Simon und Max fahren beide im ersten Jahr der A-Junioren und fanden gleich zum Saisonbeginn Anschluss an die stärksten Gegner. Viele berechtigte Hoffnungen ruhen auf den beiden und es wird sicherlich spannend sein, sie durch das Ruderjahr zu begleiten. Wir drücken die Daumen. Die Rennergebnisse können im Detail nochmals beim Regattaverein nachgelesen werden.

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32. Oberrheinische Frühregatta im Mannheimer Mühlauhafen

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Es war ein erfolgreiches Wochenende für den Rudersport in Mannheim. Nachdem im letzten Jahr aus bekannten Gründen die Regatta im Mühlauhafen ausfallen musste, konnte nun am grade zu Ende gehenden Wochenende wieder nahtlos an die alte Tradition angeknüpft und eine Regatta durchgeführt werden. Mit weit über 670 Meldungen wurde ein ehrgeiziges Rennprogramm aufgestellt, das die Boote im Dreiminutenabstand auf die 1000 bzw. 1500 Meter lange Strecke schickte. Schade war dabei vielleicht nur, dass es für die Königsdisziplin, den Achter, keine einzige Meldung gab, so dass in keiner Altersklasse ein Achterrennen angeboten werden konnte. Wieder hervorragend organisiert mit einer großen Schar an Helfern gingen am Samstag Vormittag zunächst die Kinder auf eine 3000 Meter lange Strecke durch den Hafen, die auch eine Wende beinhaltete. Dies war für die Jüngsten eine Herausforderung der besonderen Art, denn Wellen und Wind machten doch so Manchem zu schaffen. Da bei Langstreckenrennen nicht mehrere Boote nebeneinander zum Leistungsvergleich antreten, sondern jeweils kurz nacheinander, ist es für die Zuschauer sehr attraktiv, zahlreiche Boote wie an einer Perlenschnur aufgereiht durch das Wasser gleiten zu sehen. Für die Sportler ist es jedoch besonders anspruchsvoll, sich immer wieder zu motivieren, fehlt doch der direkte Gegenüber – das Rennen ist eines gegen die Zeit. Die sich an den beiden Wochenendtagen anschließenden Rennen in Einern, Zweiern und Vierern fanden in unterschiedlichen Alters- und Gewichtsklassen statt. Auch etliche Mannheimer Sportler waren erfolgreich. Besonders hervorzuheben ist sicherlich einmal mehr Simon Klüter, der bei den A-Junioren überlegen war und gleich mehrere Rennen siegreich für sich entscheiden konnte: Aber auch Maximilian Matthey ist ein Mehrfach-Sieger des Wochenendes. Verena Moster siegte für unseren Verein, Sebastian Terwiesch (Bild unten im Zweier) belegte einen hervorragenden zweiten Platz, Nils Kocher präsentierte sich für die Amicitia ebenfalls mit einer guten Leistung. Emotional bewegend war das Rennen in Gedenken an Simon Ningel. In Erinnerung an den im vergangenen Sommer im Training im Mühlauhafen auf tragische Weise ums Leben gekommenen jungen Sportler wurde diesem ein Rennen gewidmet. Die Bootsgattung, die er im letzten Jahr fuhr (der Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre), wird auch zukünftig an Simon erinnern. In diesem ersten Jahr waren es zwei Jungs aus Frankfurt, denen der Pokal vom Vorsitzenden des Regattavereins Jan Erik Jonescheit gemeinsam mit einem Freund Simons für ein Jahr überreicht werden konnte. Erfreulich ist die rege Beteiligung der Vereinsmitglieder hinter den Kulissen. Ob als Motorbootfahrer, im Regattabüro, an der Strecke, zur Zeitnahme, an der Startanlage – überall waren Amicitianer fleißig am Wirken. Dafür dankt der Vorstand ganz herzlich, denn nur durch das Ehrenamt können solche Sportveranstaltungen gelingen! Und dabei spricht er sicherlich seinem Vorstandskollegen Jörg Fischer von der Mannheimer RG Rheinau aus dem Herzen.


Saisonvorbereitung an Ostern – Trainingslager an der Saar

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Wie immer an Ostern heißt es für die Ruderer des Mannheimer Regattavereins weniger: Auf die Plätze, fertig, Eier suchen… sondern: Rudern, Leute, rudern! In zwei Wochen steht mit der Frühregatta im Mannheimer Mühlauhafen die erste (noch dazu heimische) wichtige Regatta an – da gilt es keine Zeit zu verlieren, sondern zu trainieren, was das Zeug hält! Die Jugendlichen waren, wie schon in den zurückliegenden Jahren, mit ihrem Trainer Tobias Schuhmacher in Dreisbach, die Kinder mit Benjamin Wolf und Stefan Weißling in Saarburg. Bei sonnigem, meist trockenem, aber kaltem Wetter ähnelten sich die Tage: Gemeinsam mit den Teamkollegen von der MRG Baden und dem Ludwigshafener RV starteten die Amicitianer jeden Morgen um 7 Uhr mit einem 4-km-Lauf in den Tag. Es schlossen sich in der Regel zwei Rudereinheiten auf der Saar an. Meist waren sie zwischen 14 und 24 km lang. Max Matthey, Simon Klüter, Moritz Gehring, Nils Kocher (der auch im Kadertrainingslager in Breisach war), Sebastian Terwiesch hießen die älteren Sportler, die gemeinsam mit ihrem Partner aus Esslingen Magnus Gähr trainierten. Paul Vogel und Lennart Ufer waren mit der Kindergruppe unterwegs. Trainer Tobias Schuhmacher resümierte, dass alle sich in der intensiven Trainingszeit verbessern konnten und die Stimmen aus den Gruppen sagen, dass die Freude auf die kommende Saison bei den Jugendlichen groß ist. Also – dann gehen wir es an.

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