Author Archives: Sabine Hamann

Deutsche Juniorenmeisterschaft Essen 2012

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In diesem Jahr veranstaltete der Deutsche Ruderverband seine Jugendmeisterschaften U17, U19 und U23 am Baldeneysee in Essen. Seit Donnerstag waren bei teilweise starkem Wind spannende Vorentscheidungen in Gange, bevor am heutigen Sonntag die Sportler auf die Finalläufe über 1500 Meter gingen. Neben dem Kampf um Gold, Silber und Bronze hatten die Ruderer unter den Augen des Chefbundestrainers des DRV Hartmut Buschbacher und des DRV-Juniorenbundestrainer Lothar Trawiel auch die Qualifikation zur diesjährigen Weltmeisterschaft im Blick, sogar ein Entscheidungsrennen für den Olympia-Frauen-Einer in London fand am Morgen statt. Aus Mannheim waren Junioren der Altersklasse U17 vertreten. Beide Vierer in Renngemeinschaften aus der Metropolregion hatten sich für das abschließende A-Finale qualifiziert: Die „schweren Junioren B“ (oben) mit Maximilian Matthey (Amicitia), Til Zeilfelder (Amicitia), André Kinle (LRV), Magnus Gähr (Esslingen) und Stf. Lea-Sophie Jakob (Amicitia) gaben am heutigen Sonntag ebenso ihr Bestes wie die leichten Junioren B mit Simon Klüter (Amicitia), Leonard Herz (LRV), Mahni Fatahi (Ulm), Nikolai Hartwig (Heidelberg) und Stf. Lisa Brendel (LRV): Beide Boote erreichten den undankbaren vierten Platz und fuhren unter schweren Bedingungen mit heftigem Gegenwind und strömendem Regen knapp an einer Medaille vorbei. Für Stefan Weißling, dessen Baden-Württemberg-Vierer aufgrund des kleinen Teilnehmerfeldes direkt für das Finale gesetzt worden war und der daher durch keine Vorläufe musste, lief es besser und es reichte für den Steuermann in einem knappen Rennen sowohl hier als auch im Süd-Team-Achter zu jeweils einem dritten Platz. Wir gratulieren Stefan ganz herzlich zu diesen beiden Bronzemedaillen und den anderen Sportlern zu ihren prima Leistungen!

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Internationale Junioren-Regatta in Hamburg

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Im hohen Norden… und schon geht es weiter Fast durch die ganze Republik mussten diesmal die Jugendlichen fahren, die am 2. und 3. Juni 2012 an der Internationalen Junioren-Regatta in Hamburg teilnahmen. Die auf der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe stattfindende Sportveranstaltung war die größte Regatta ihrer Art in Deutschland. Ungefähr 2.700 Jugendliche, alle im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, traten gegeneinander in verschiedenen Boots-, Alters- und Gewichtsklassen an und kämpften um Siege. Über 1.200 Boote waren es, die an den beiden Tagen an den Start gingen. Neben zahlreichen Booten aus Deutschland kamen die Sportlerinnen und Sportler auch aus Dänemark und Schweden – und eben aus Mannheim. Trainer Tobias Schuhmacher war sehr zufrieden mit der Leistung der beiden Mannheimer Vierer. Maximilian Matthey und Til Zeilfelder erreichten mit ihren beiden Teamkollegen im gesetzten Lauf am Sonntag einen hervorragenden zweiten Platz. Im leichten Vierer hatte Simon Klüter am Samstag leider insofern Pech, als im Vorlauf ein Skull brach. Im Lauf am Sonntag schloss er die Regatta dann aber insgesamt mit einem prima dritten Platz ab. Wieder zurück im heimischen Mannheim gibt es keine Ruhepause, sondern die Jungs trainieren nun schon wieder gemeinsam mit ihren Partnern aus Esslingen, Heidelberg und Ulm auf die Meisterschaft am übernächsten Wochenende in Essen. Hier einige Eindrücke aus dem Training: Fotos: Tobias Schuhmacher
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Amicitia startet auch 2012 wieder zeitgleich in Heidelberg und Köln

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19./20.05.2012

Solange die Rennen andauerten, so lange strahlte die Sonne auf die beiden Regatten in Köln und Heidelberg herab. Abendliche Wolkenbrüche und Gewitter trübten die Stimmung der Amicitia-Sportler nicht, die sich an diesem Wochenende in guter Form präsentierten. Unter den wachsamen Augen von Trainer Tim Henninger errangen Nils Kocher und Moritz Gehring in Heidelberg im Doppelzweier der Kinder am Sonntag einen Sieg und empfahlen sich so für den Bundeswettbewerb, der in diesem Jahr in Wolfsburg stattfinden wird. Beide Jungs hatten zuvor schon ihre Abteilungen zum Finale der Jungen-Einer gewonnen. Lea-Sophie Jakob trat bei den leichten B-Juniorinnen sowohl im Einer als auch gemeinsam mit Partnerin Pauline Rieser im Doppelzweier an und zeigte insgesamt gute Rennen. Amicitia-Trainer Tim Henninger und Maximilian Schulz waren insgesamt zufrieden mit ihren Sportlern und hoffen auf einen weiterhin so positiven Rennverlauf. Auf der Regattabahn Köln-Fühlingen fand die Kölner Junioren-Regatta mit hochkarätigem Meldeergebnis statt. Vom Mannheimer RV Amicitia waren in unterschiedlichen Bootsklassen und Teams vertreten: Maximilian Matthey (u. A. mit Teamkollegen Andre Kinle aus Ludwigshafen), Simon Klüter (mit Leonard Herz und Steuerfrau Lisa Brendel), Til Zeilfelder und Steuermann Stefan Weißling. Trainer Tobias Schuhmacher hob in besonderer Weise die Leistungssteigerung von Til (in seinen beiden Einerrennen) und von Max und Andre gegenüber den Auftritten in München hervor. Die beiden Letztgenannten gewannen ihren gesetzten zweiten Lauf im Doppelzweier am Sonntag in Köln klar. Zusammen mit ihrem Partner Magnus Gähr aus Esslingen konnten die drei Amicitianer darüber hinaus zwei gute Vierer-Rennen rudern. Am Samstag verteidigten sie den zweiten Platz hinter einem sehr starken Sieger klar. Sonntags mussten sie sich denkbar knapp mit nur 2 Zehnteln Sekunden Rückstand auf den Zweiten mit einem dritten Platz zufrieden geben. Aber auch hier zeigten die vier Jungs mit Steuerfrau Christine Thomas vom Mannheimer Regattaverein Biss und die richtige Einstellung. Stefan konnte mit den Projektbooten (4+, 8+) des LRVBW als Steuermann gute Platzierungen einfahren, besonders hervorzuheben ist der Junior-B-Achter am Sonntag mit seinem 3. Platz. Trainer Marcus Herrmann und Christian Knab zeigten sich ähnlich zufrieden mit dem einzig leichten Amicitianer am Start: Im Zweier blieb Simon Klüter am Samstag zwar leider etwas hinter den Erwartungen zurück, so dass er sich lediglich für den 5. Lauf am Sonntag qualifizieren konnte – diesen konnte er dann jedoch gemeinsam mit Leonard Herz deutlich für sich entscheiden. Den Vierer am Samstag gewann Simon gemeinsam mit Nikolai Hartwig, Leonard Herz, Mahni Fatahi  und Steuerfrau Lisa Brendel mit zwei Sekunden Vorsprung deutlich und nach einem durchwachsenen Rennen am Sonntag ergänzte er die Gesamtbilanz durch einen vierten Platz – Platzierungen, die auf einen Medaillenplatz in Essen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften hoffen lassen.

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Drei neue Boote

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Von Stephan Herwig

Vielleicht sind sie Euch schon aufgefallen, wenn Ihr kürzlich mal in unserer Bootshalle gewesen seid – drei nagelneue, weiße Boote liegen da in unseren Lagern. Es sind Boote der Firma „Swift“ aus China. Wir haben einen neuen Skiff, einen neuen Doppelzweier und einen Gig-Vierer, der zum „Fünfer Ohne“ umgebaut werden kann. Alle drei Boote sind mit schnittigen Flügelauslegern ausgestattet. Sie stehen sogar schon in unserem elektronischen Fahrtenbuch („Neuer Fünfer“). Und wir von der Freizeitgruppe freuen uns sehr und sind auch ein bissl stolz auf die Neuzugänge. Was hat es mit diesen Booten nun also auf sich? Der Rennsport ist wichtig in unserem Verein und für unseren Verein – keine Frage – und wir haben großen Respekt vor den Leistungen der sportlich Aktiven und der Betreuer. Nicht vergessen darf man aber, dass es auch im Breitensport ambitionierte Ruderer gibt. Auch hier muss man dem ganzen Spektrum an ruderischem Können gerecht werden. Bei uns in der Freizeitgruppe haben wir am einen Ende dieses Spektrums die Anfänger (wir bieten ja Ruderkurse an und führen der Amicitia dadurch beständig neue Mitglieder zu), am anderen Ende dieses Spektrums haben wir die ehemaligen Rennruderer. Um einen Ansporn und einen Anreiz für die Fortgeschrittenen zu bieten, haben wir von der Freizeitgruppe den Einer und den Zweier (nicht den Fünfer) aus privaten Spenden finanziert. Geholfen hat, dass die Swift-Boote aus China sehr viel günstiger sind als vergleichbare Boote gängiger westlicher Hersteller. Letztes Jahr auf unserer Schwerin-Wanderfahrt entstand die Idee – da wurde beim Schweriner Ruderclub nämlich gerade so ein Swift-Boot getauft. Die „RG Baden“ hat schon Boote dieser Werft, ich selbst bin in meiner Hong Konger Zeit ab und zu in Booten dieser Firma gerudert – warum also sollten wir es nicht auch bei der Amicitia mal mit einem solchen Boot versuchen? Der neue Fünfer gehört dem Verein und darf natürlich von uns allen gerudert werden. Der Skiff und der Doppelzweier sind allerdings Boote der Freizeitgruppe. Sie sollen möglichst lange „schön bleiben“ und dürfen daher nur von erfahrenen Ruderern nach Absprache gerudert werden. Wir machen dazu demnächst extra einen „Bootshandling Kurs“. Wenn Ihr also mit den beiden kleineren Booten fahren möchtet, dann sprecht uns an, die Betreuer der Freizeitgruppe. Zurzeit läuft übrigens gerade die Abstimmung zu den Namen und bald schon können wir sie dann hoffentlich auch taufen. Und noch etwas: Jetzt, wo wir die neuen Boote haben, wollen wir dies zum Anlass nehmen, für all die Boote, die von der Freizeitgruppe häufig gefahren werden, „Bootspatenschafen“ einzuführen. Es geht einfach darum, dass jeder „Pate“ „sein Boot“ dann ab und zu anhand einer Checkliste durchsieht und eventuell nötige kleinere Reparaturen veranlasst. Der „Eisbär“ wäre zum Beispiel ein Boot, das einen eigenen Bootspaten verdient hätte. Aus der Freizeitgruppe gibt es schon ein paar Leute, die Bootspaten werden wollen. Nun werden die meisten Boote allerdings von mehreren Gruppen genutzt. Vielleicht hat aus den anderen Gruppen auch noch jemand Interesse, mitzumachen? Wir machen einfach in nächster Zeit mal einen Aushang zu dem Thema. Man sieht sich auf dem Wasser!


Offenbach und München

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5. und 6. Mai 2012 Gleich an zwei Regattastandorten startete die Amicitia am Wochenende: in Offenbach und in München! Während im heimischen Mannheim die Freizeitgruppe den ersten Ruderkurs des Jahres für Anfänger anbot, um neue Sportlerinnen und Sportler für unsere Sportart zu begeistern, vertraten die Jugendlichen die blau-weißen Vereinsfarben in Hessen bzw. in Bayern im rennsportlichen Bereich. In der bayrischen Landeshauptstadt wurde bei der 1. Internationalen DRV-Regatta unser Steuermann Stefan Weißling am Samstag im B-Junioren-Vierer mit dem Team des Landesruderverbands Baden-Württemberg knapp Zweiter. Einen weiteren zweiten Rang ergänzte er am Sonntag, mit dem Südteam-Achter ersteuerte er dann noch einen 5. Platz. Max Matthey fuhr mit seinen Zweierpartner André Kinle aus Ludwigshafen am Sonntag  zunächst auf einen dritten Rang, dem sie am Sonntag im dritten Lauf einen vierten Platz hinzufügten. Trainer Tobias Schuhmacher erkannte nach den beiden Tagen Potenzial nach oben, das im Training und bei den kommenden Regatten noch besser ausgeschöpft werden soll. Ähnlich gute Leistungen präsentierte Max gemeinsam mit Til Zeilfelder, Andre Kinle, Magnus Gähr (Esslingen) und Steuerfrau Lisa Brendel im Vierer, wo sie einen achtenswerten Sieg im zweiten Finallauf am Sonntag erringen konnten. Til Zeilfelder musste sich den schwierigen Bedingungen am Samstag geschlagen geben und landete mit seinem Zweierpartner aus Esslingen leider nur auf einem sechsten Platz. Im Einer konnte er dann jedoch erfreulicherweise eine deutliche Steigerung in den Läufen vom Samstag zum Sonntag zeigen. Im leichten Doppelvierer konnte die Renngemeinschaft aus dem Mannheimer Regattaverein (Simon Klüter, Leonard Herz) und des Ulmer RC Donau mit Steuerfrau Lisa Brendel (MRV) nach einem sehr knappen und spannenden Rennen einen sehr guten zweiten Platz an beiden Tagen errudern. Wie knapp es dabei zugegangen war, zeigte die Tatsache, dass am Sonntag fünf Vierer innerhalb von nur 2 Sekunden ins Ziel kamen. Wie schon vor zwei Wochen in Bamberg war dies eine gute stabile Leistung. Gemeinsam mit Leonard Herz startete Simon Klüter dann noch im Zweier, wo jedoch an Samstag und Sonntag jeweils nur ein 5. Rang für die beiden zu erreichen war. Insgesamt hatten alle am Samstag wegen des starken Windes große Probleme, am Sonntag war das Rudern etwas leichter, keinesfalls jedoch angenehmer. Im hessischen Offenbach war von der Amicitia Lea Jakob im Doppelzweier sowie im Einer am Start. Samstags gab es einen klaren Sieg für Lea im Doppelzweier mit Pauline Rieser (LRV): Sonntags musste man sich im gleichen Rennen mit Platz vier begnügen. Dies ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass die Außenbahn 4, auf der die Sportlerinnen antreten mussten, auf Grund der geringeren Strömung deutliche Nachteile birgt und darüber hinaus in einer höheren Leistungsklasse gerudert wurde. Hinter starken Gegnerinnen ist dies jedoch ein gutes Ergebnis, so Trainer Marcus Hermann. Leas Einer am Samstag musste leider aufgrund einer Kollision mit Treibgut abgebrochen werden. Konstantin Hoffmann und Leon Becker gingen samstags im Junior-B-Doppelzweier an den Start, blieben jedoch deutlich hinter ihren Möglichkeiten, die sich bei größerem Trainingsfleiß sicherlich bei der nächsten Regatta wieder wettzumachen versuchen. Auch in Offenbach war das Wetter während des gesamten Wochenendes schlecht, meist mit starkem Regen. Insgesamt war im Vergleich zu den Vorjahren wenig los in Offenbach, weil es wohl viele Sportler wegen des fehlenden Vergleichs auf der ausgefallenen Regatta Mannheim in diesem Jahr nach gezogen hat. Große Teilnehmer-Felder gab es nur bei den Kinderrennen. Ergebnisse der Regatta in findet man bereits im Internet, die Ergebnisse aus Offenbach werden sicher in den nächsten Tagen folgen!

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