Author Archives: Sabine Hamann

Amicitia Gartenfest 2009

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Wie in jedem Jahr am ersten Ferientag feierte die Amicitia ihr Gartenfest. Der laue Sommerabend lud zahlreiche Amicitianer und Freunde ein, sich wieder einmal unter der alten Olympia-Eiche zu versammeln, um über Sport und alle Welt zu plaudern oder um andere Vereinsmitglieder näher kennen zu lernen. Siggi Boschert trug (wie stets) durch optimale Vorbereitung und Organisation gemeinsam mit ihrem Helferteam zum Gelingen des Abends wesentlich bei – danke!! Der Dank gilt hier aber auch den Jugendlichen, die beim Aufbau geholfen haben sowie allen Salat- und Kuchenspendern! Vorstand Norbert Ufer konnte neben vielen altbekannten auch einige neue Vereinsmitglieder begrüßen. Neben den schon erwähnten Helfern dankte der Vorstand besonders auch Herrn Achim Fritzke, durch dessen unermüdliche Pflege der Rasen unter der Eiche wieder eine „solide Grundlage“ für ein gelungenes Fest bot. Höhepunkt des Abends war dann sicherlich die Bootstaufe des neuen Zweiers Rudi Bosch: Der Name geht auf Dr. Rudolf Bosch zurück, in den 40er Jahren Deutscher Meister in eben dieser Bootsklasse für die Amicitia. Die Bootstaufe wurde von Marco Bulic vorgenommen, der nicht nur den Jugendvorstand repräsentierte, sondern das neue Boot auch bereits bei der Landesmeisterschaft am vergangenen Wochenende zusammen mit Jan Bohrke eingeweiht hatte. Er wünschte Boot und Mannschaft allzeit gute Fahrt und traditionsgemäß stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Der herzliche Dank des Vereins geht an die Spender, die die Anschaffung des Zweiers, sowie eines neuen Motorbootes ermöglicht haben!

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Amicitia – Ein Regattawochende 2009

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Einmal mehr hieß es am ersten Juli-Wochenende für die meisten Amicitia-Jugendlichen „auf zur Regatta“. Während Eva Werner und Teamkameradin Lisa-Christin Höflich in München beim Bundeswettbewerb für Kinder antraten, machte sich ein Großteil der anderen Kinder, B- und A-Junioren sowie Senioren auf in Richtung Offenbach zur 86. Offenbacher Ruderregatta. So wie sich in Mannheim das Wetter zwischen Sonnenschein und Gewitter nicht so richtig entscheiden konnte, waren auch die Ergebnisse der jungen Sportler ganz unterschiedlich und vielfältig. In München präsentierten sich die beiden Mädchen unter den Augen ihres Trainers Christoph Börlin in guter Form und kamen bereits am Freitag in der Langstrecke (3000m) auf gute Plätze: Besonders Eva ist wie schon so oft hervorzuheben. Sie errang in 14:19 Min. nicht nur den zweiten Rang ihrer Abteilung, sondern fuhr mit dieser Zeit bei den 14jährigen Mädchen insgesamt im vorderen Drittel mit. Lisa-Christin wurde in ihrer Abteilung der ein Jahr jüngeren Leichtgewichte Dritte. Nach diesen Ergebnissen sollten dann die 1000-m-Rennen des Folgetags gesetzt werden, in dem Eva im A-Finale einen guten fünften Platz erzielen konnte. Herzlichen Glückwunsch an beide Sportlerinnen! In Offenbach überzeugte ein starker Tim Henninger, der zu den 6 Amicitia-Siegen am Samstag und den 5 Siegesfahrten am Sonntag wesentlich beitrug. Auch Alessa Boschert und Bettina Haueisen, Silke von Mittelstaedt, Jan Preston und Cornelius Runtsch, Tobias Schneider und Linus Werner, Maximilian Schulz, sowie Dzenet Testai sind Siegerinnen und Sieger der Amicitia, die in unterschiedlichen Bootskategorien und –zusammensetzungen Goldmedaillen für ihren Verein mit nach Hause nehmen konnten. Auch an diese Sportlerinnen und Sportler einen herzlichen Glückwunsch – weiter so!! Abschließend einige Impressionen, weitere Fotos finden Sie auch in unserem :

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Pfingstwanderfahrt der AH

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Türkisfarbenes Wasser, blauer Himmel und schneebedeckte Berge Pfingstwanderfahrt der AH auf dem Vierwaldstätter See OK, die Schweiz gilt nicht gerade als Billigland, aber so teuer war es dann doch nicht. Für das“ kleine“ Mehr bei den Preisen wurden wir durch das entschädigt, was die Schweiz auszeichnet: eine Landschaft, die an das Ambiente einer Modelleisenbahn erinnert,  exzellent ausgebaute Autobahnen  mit unendlich vielen Tunneln, so dass man nur gelegentlich einen Blick auf die grandiose Bergwelt werfen kann und eine gewisse Ruhe und Gediegenheit , die über allem liegt und dem Schweizer Nationalcharakter geschuldet zu sein scheint, aber auch etwas Verstaubtes, etwas Gestriges hat . Untergebracht hatte uns das Vorbereitungsteam Wolfgang Krämer und Wolfgang Andler auf der Südseite des Vierwaldstätter Sees in dem unweit Luzerns gelegenen Städtchen Beckenried, von wo aus wir sternförmig unsere Touren in der folgenden Woche starten sollten. 1. Juni: Hinfahrt; Horst Reitz steuerten dankenswerter Weise den nahezu vollbesetzten Vereinsbus mit angehängter Barke. Noch ehe alle restlichen Teilnehmer, die mit eigenen Fahrzeugen gestartet waren, ankamen, war die Barke aufgeriggert und zu Wasser gelassen- für die fachgerechte Vertäuung sollte unser Sportsegler Jeff Haigh sorgen. 2. Juni: Heute ging es in den südöstlichsten Ende des Vierwaldstätter-Sees. Dies ist literarhistorisch der vielleicht interessanteste Winkel des Vierwaldstätter Sees, denn er führte uns am 1282 erstmals erwähnten “Treib-Haus“ mit seinen aufgesetzten, braun-gelben Fensterumrahmungen vorbei- hier sollte es uns so gefallen, dass wir auf der Hin- und Rückfahrt einkehrten und uns mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra von der überaus freundlichen Bedienung verabschiedeten. Doch das Treib-Haus ist nicht deswegen erwähnenswert, sondern weil es 1637 als Treffpunkt der Vertreter der Schweizer Urkantone Schwyz, Uri und Unterwalden diente, die die Schweizer Unabhängigkeit vorbereiten sollten. Wenige Meter nach dem „Treib-Haus“ bogen wir rechts ab in den sog. Urner See, ruderten  am Seelisberg und Rütli vorbei, dessen Name durch durch „Wilhelm Tell“ jedem Gymnasiasten und Theaterliebhaber dank des „Rütlischwures“ ein Begriff sein sollte, und passierten das aus dem 19. Jahrhundert stammende Denkmal Schillers, des deutschen Verfassers des Schweizer Nationalepos. Ende der Tagesetappe war Fluelen, wo wir die Barke im Hafen vertäuten. 3. Juni: Strahlender Sonnenschein sollte uns den ganzen Tag begleiten, so dass wir den gelegentlichen  Schatten des Steilufers, das sich von Fluelen bis nach Brunnen hinzieht, genossen. Es ging vorbei am sogenannten „Tellsprung“, dem Ort, an dem Wilhelm Tell angeblich mitten im Sturm seinen Häschern durch einen kühnen Sprung entkommen ist. Immer wieder staunten wir, wo die Schweizer überall bauen: einsame Bauernhöfe irgendwo auf grünen Matten hoch über dem See, schmucke Einfamilienhäuser am Rande eines steil abfallenden Felsens, die Autobahn wie in den Fels gefräst. Vor Brunnen querten wir den See und statten unserer Treib-Haus Wirtin erneut einen Besuch ab, die von unserem Appetit, vor allem aber von unserem Durst  so begeistert war, dass sie uns eine VW-Runde (vom Wirt) ausgab. Aber diese Stärkung brauchten wir auch, denn die Strecke zurück nach Beckernried war zwar kurz, aber der Gegenwind und die Wellen waren beachtlich. 4. Juni: Morgens überquerten wir den See, ruderten an der bekannten Bürgenstock-Halbinsel vorbei nach Weggis, wo wir im „Beau Rivage“ anlegten und Peter Knapp uns auf seinen Geburtstag mit einem Glas Sekt an- und aufstoßen ließ. Wer übrigens in gehobenem Ambiente einen Urlaub am Vierwaldstätter-See genießen will, dem sei das Beau Rivage empfohlen. Weiter ging es um die bewaldete Halbinsel von Hertenstein herum nach Greppen, wo wir anerkennen mussten, dass die Globalisierung auch vor den Schweizer Urkantonen nicht Halt macht, denn das einzige Lokal war ein Thailänder, aber „…der Hunger treibt’s rein!“, meinte Ruderkamerad W. Hertel, um aber danach einzugestehen, dass es so übel doch nicht gewesen war. Die Mittagspause war zu Ende , Küssnacht (Tell: „Durch diese hohle Gasse muss er kommen,…!“) war nicht weit, aber wir kehrten um, überquerten abermals den See, genossen die Runde Freibier von Ruderkamerad W. Euringer in einem Yachthafen unweit Stansstads  und legten nahe des dortigen Rudervereins (klein , fein und sehr sauber, also typisch Schweiz) an und hatten ein echtes Abenteuer zu bestehen- wir mussten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Beckenried, was uns, die wir alle schon seit Jahrzehnten keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen, leicht zum Verhängnis geworden wäre, wenn – ich glaube, G. Ortlieb sei Dank- uns nicht ein ticketautomatkundiger Eingeborener zu Hilfe geeilt wäre, so dass auf diese Weise unser Hotel fast schneller erreichten als mit einem Taxi, wie H. Bindner überrascht feststellte. 5. Juni: Morgens fuhren wir mit dem Vereinsbus und W. Bauschs Auto nach Stansstad. Schon wieder Sonne! Mein Sonnenschutzfaktor 20 half nichts mehr, meine Ohren glühten und die Nase begann sich zu schälen. Es ging die Bürgenstock-Halbinsel entlang zu einem wunderschönen Bierlokal, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere, aber das Bier war gut und in gleißender Sonne querten wir abermals den See, denn Vitzenau wollten wir noch  „mitnehmen“, bevor wir nach Stansstad zurück ruderten und die Barke auf den Hänger luden. 6. Juni: Es ging nach Hause! Hatte ich gestern noch über die Sonne gestöhnt und damit-gewiss unbeabsichtigt- den Wettergott ob meiner Undankbarkeit verärgert, so sollte ich heute seine Rache spüren. Alle Ruderkameraden fuhren in ihren Privat-PKWs und dem Vereinsbus trocken nach Hause, aber ich war mit meinem Motorrad angereist und es regnete in Strömen. Dabei hatte ich mir extra keine Vignette gekauft, denn ich wollte noch etwas von der Schweiz sehen! Bereits in Luzern waren meine Lederhandschuhe durchweicht, in Olten quakte das Wasser beim Schalten in meinen Stiefeln , in Aarau begann der Regen mir allmählich vom Helm in die Kombi zu tropfen und in Rheinfelden war ich so entnervt, dass ich drauf und dran war, meine Suzi stehen zu lassen, um ein Taxi zu rufen. Doch dann stoppten die Wolken, die Rheinebene öffnete sich, und meine Hayabusa schnurrte wie ein bösartiges japanisches Kätzchen und Mannheim flog auf mich zu. Ich war glücklich und dankte allen, die zu diesem Erlebnis beigetragen hatten!

D. Krause

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Amicitia Duisburg 2009

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Drei Amicitia-Ruderer waren in den Finals am Sonntag, dem 28. Juni bei den zu sehen, blieben jedoch alle ohne Medaillen. Die B-Junioren Tim Henninger und Maximilian Schulz erreichten im gesteuerten Riemenvierer über Vor- und Hoffnungslauf das Finale. Leider mussten sie sich hier mit deutlichem Rückstand von 20 Sekunden auf das Siegesboot (Rudergemeinschaft Deutscher Ruder-Club/Osnabrücker Ruder-Verein/Regatta-Verband Ems-Jade-Weser/Team Nord West) mit dem vorletzten Platz zufrieden geben. Im Achter, in dem neben diesen beiden Mannheimern auch Heidelberger und Ludwigshafener saßen, war aufgrund von lediglich exakt 6 Meldungen keine Qualifikation notwendig und die B-Junioren konnten direkt im Finale antreten. Auch hier kamen sie (wie schon im Vierer) als Fünfte mit knappem Vorsprung auf das letzte Boot ins Ziel. Auch Alessa Boschert blieb, weil nur 5 Bootsmeldungen vorlagen, eine Qualifikation im Vorfeld erspart. Im Vierer ohne konnte die A-Juniorin jedoch mit ihren Teamkameradinnen nur ein einziges Boot knapp hinter sich lassen und musste sich mit einem 4. Platz begnügen. Philipp Klüter hatte als einziger Amicitaner aufgrund der zahlreichen Meldungen in der Kategorie Junior B Einer neben Vor- und Hoffnungslauf auch noch ein Halbfinale zu bestreiten. Obwohl oder gerade weil der 1994 geborene Sportler zum jüngeren Jahrgang der B-Junioren zählt, überzeugte er durch eine grundsolide Einer-Ruderleistung und gibt Anlass zu Hoffnung auf hervorragende Leistungen und Ergebnisse im nächsten Jahr. Im diesjährigen Halbfinale erreichte er mit einem fünften Rang leider nicht das Finale. Er zog ins kleine Finale ein, das er dann mit einem vierten Rang abschließen konnte. Linus Werner und Tobias Schneider wurden im leichten Doppelvierer der B-Junioren sowohl im Vorlauf als auch im Hoffnungslauf leider nur Letzte und schieden frühzeitig aus. Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften – sicherlich einer der Saisonhöhepunkte der jugendlichen Ruderer – boten hochkarätig besetzte Rennen. Das Leistungsniveau der Konkurrenz war hoch, so dass man sich auch mit letzten und vorletzten Plätzen nicht verstecken braucht. Mit einem Zuwachs an Erfahrung werden Sportler und Trainer Tobias Schuhmacher von der Amicitia nun zurückkehren in den Trainingsalltag. Lesen Sie mehr auch bei !!


AH Wanderfahrt 2009

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„An Christi Himmelfahrt (21. Mai 2009) oder auch „Vatertag“ fand eine der verschiedenen jährlichen Wanderfahrten der Alten Herren der Amicitia statt. Sie führte eine Gruppe von insgesamt elf (natürlich männlichen) Ruderern auf dem Rhein entlang von Speyer nach Mannheim. Begleitet wurden die Sportler „an Land“ von Inge Klein und Marlene Schreyer, die eigens für dieses Ereignis aus Zeven angereist war. Schon am Morgen hatten Kai Boschert und Frau Knapp die Gruppe mit dem Auto nach Speyer gefahren – herzlichen Dank an dieser Stelle für diese freundliche Unterstützung! Die Domstadt war als Ausgangspunkt einer Fahrt festgelegt worden, die bei trockenem, nicht zu heißem Frühlingswetter ein großes Stück auf dem Rhein und ein kurzes Stück auf dem Neckar entlang am Abend zurück in heimatliche Gefilde des MRV Amicitia führen sollte. In einer Barke, ausgelegt für 8 Ruderer und einer Sitzbank für weitere Mitfahrer erfolgte die Fahrt in außergewöhnlichen zweieinhalb Metern Breite mit zwischenliegendem „Laufsteg“. Vertraut waren die Rollsitze den Sportlern aber dennoch, da dies natürlich nicht die erste Fahrt der AH in der Barke war. Die vereinseigene Barke hatte die Alten Herren schon auf etlichen Wanderfahrten begleitet. Wolfgang Andler, Wolfgang Bausch, Klaus „Dutch“ Becker, Dr. Diethart Frank, Jeff Haigh, Wolfgang Hertel, Peter Klein, Dr. Peter Knapp, Achim Lingg, Hans Schneekluth und Norbert Ufer hießen die Teilnehmer an der Wanderfahrt, die neben der Anstrengung im Boot natürlich auch den regen (ruder-)sportlichen Austausch und die Zwischenstationen genossen: Diese erfolgten im Reffenthal beim MBC Speyer, in der Gaststätte „Rheinschnook“, im Restaurant Estragon und beim Mannheimer Ruderclub. Bilanz der Teilnehmer: Ein rundum gelungener Tag! Impressionen in Bildern: 4db9d0d28632a932460b9c1a445f562e
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