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Regatta in Marbach

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Wie in jedem Jahr stand kurz nach Ende der Sommerferien für die Amicitia die Teilnahme an der Regatta in der Schillerstadt Marbach auf dem Programm. Unter besten Wetterbedingungen waren an diesem sonnigen Spätsommerwochenende etliche Amicitia-Boote unter den Augen der Trainer Christoph Börlin, Marcus Hermann, Christian Knab und Tobias Schuhmacher am Start. Mehr als 400 Ruderinnen und Ruderer tummelten sich auf dem Neckar und lieferten sich teils spannende Rennen über 500 Meter. Die Sprintstrecke war wie dafür gemacht, letzte Tests unter Wettkampfbedingungen für die in zwei Wochen anstehende Deutsche Sprintmeisterschaft im heimischen Mannheim durchzuführen und letztmalig Bootsbesetzungen zu testen. Dabei gab es auch einige Amicitia-Siege an beiden Wochenendtagen zu feiern: Philipp Klüter war sowohl am Samstag wie auch am Sonntag zweimal mehr erfolgreich im Junior-A-Einer, ebenso wie Moritz Gehring in derselben Bootsklasse bei den 13jährigen Jungs. Gemeinsam mit Nils Kocher konnte Moritz seine Siegesanzahl im Jungen-Doppelzweier noch erhöhen. Til Zeilfelder und Maximilian Matthey fuhren im Doppelvierer gemeinsam mit den Teamkollegen aus dem Regattaverein und Steuermann Stefan Weißling zum Sieg bei den B-Junioren. Auch die A-Junioren konnten im Doppelvierer einen klaren Sieg für die Amicitia errudern. An diesem waren in einer Renngemeinschaft Tobias Schneider, Maximilian Schulz und Simon Weber beteiligt. Insgesamt sechsmal legte also ein Amicitia-Boot am Siegersteg der Kurzstreckenregatta in Marbach an. All unseren Siegern an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch. Mattis Hamann, Eva Werner, Konstantin Hofmann, Leon Becker und Simon Klüter hießen die Blau-Weißen, die die Bilanz der Amicitia durch zweite Plätze vervollständigten. Ergänzt wurde das Team durch Lea Jakob, Nils Kocher, Jan Preston und Lisa-Christin Höflich, die teilweise gute Rennen zeigten, wo es für eine vordere Platzierung jedoch nicht ganz reichte. Detaillierte Rennergebnisse finden sich auf der Seite des Marbacher Rudervereins.


Wanderfahrt Schwerin

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Stephan Herwig

13.8.- 21.8.2011 „Schwerin soll total toll sein zum Rudern. Wollen wir beide nicht die Sommerwanderfahrt nächstes Jahr dorthin organisieren?“ schlug mir Michael letztes Jahr irgendwann im Herbst vor. Gute Idee, fand ich. Als ich vor einigen Jahren mal auf der Durchreise in Schwerin war, da hatte ich mir fest vorgenommen, eines Tages mit einem Boot hierher zurückzukommen: Der große See mit diesem unglaublichen Märchen-Schloss, die vielen verbundenen Kanäle und angeschlossenen kleineren Seen, einfach toll. Wir machten uns ans Organisieren. Zehn Monate später, Samstag der 13.8.2011, morgens früh um 7:30 Uhr vor der Amicitia. Verschlafene Gesichter. Ein bunter Haufen aus Wassersäcken, Reisetaschen und Bootszubehör stapelt sich vorm Bootshaus. Unser blauer Bus steht mit weit aufgerissenen Türen in Reichweite. Geschäftiges Hin-und-Her-Gelaufe. „Hast Du das Kabel von dem Anhänger schon irgendwo gefunden?“. Die „Nimms Leicht“ wird auf dem Anhänger verzurrt. Immerhin, acht Leute konnten wir für die Tour am Ende begeistern. Oder besser „sieben plus eins“, denn Michi ist zwar dabei, kann aber diesmal aufgrund einer Skate-Verletzung nicht rudern, sondern will am Ufer nebenher mit Skates fahren. Von Mannheim nach Schwerin sind es über 700 km. Zehn Stunden später sind wir in Schwerin. Die Schweriner Rudergesellschaft hat ein total tolles und sehr neues Ruderhaus (ein Niedrig-Energie-Haus sogar), mit direktem Blick aufs Schloss. Es gibt Gästezimmer mit Betten. Unser Quartier für die nächsten Tage, wirklich ideal! Sonntag „Im Schloss Wiligrad gibt es einen Hofladen mit super-leckeren Kuchen und Suppen, da müsst Ihr unbedingt hin!“. Mit dieser Empfehlung von der Schweriner Rudergesellschaft starteten wir in den ersten Rudertag. Auf nach Wiligrad. 15 km Rudern in eine Richtung, unterbrochen von einigen Pausen, u.a. zum Baden. Würde das Wetter halten? Durchwachsene Vorhersagen. Auf dem Hinweg gab es schon einiges an Wellen und dunklen Wolken, aber es war eine durchaus schöne Ruderetappe. Während wir im besagten Hofladen in einem Wintergarten den wirklich leckeren Kuchen genossen (Stachelbeer-Baiser und Blaubeer-Schoko) fing es an zu regnen. Erst leicht, dann immer stärker. Und schließlich, einige Kaffeetassen später, mussten wir einsehen, dass wir jetzt wohl trotz des schlechten Wetters zurück rudern müssten. Es wurde ein nasser und bisweilen wilder Ritt über den inzwischen ziemlich welligen Schweriner See. Aber es gab auch diese magischen Momente auf dieser Etappe, die eine Wanderfahrt ausmachen: Wir kamen durch enge, von Bäumen gesäumte Kanäle, über kleinere Seen, vorbei an kleinen ins Wasser gebauten Ferienhäusern und an grünen Hügeln. Nur das letzte Stück, gegen Wind und Wellen über den aufgewühlten Schweriner See (Schaumkronen überall), wurde ein kleiner Belastungstest für Mannschaft und Boot. Gut, dass die „Nimms Leicht“ gutmütig durch die Wellen geht. Schwerin am Abend ist eine überraschend ausgestorbene Stadt. Umso besser, dass uns an diesem Abend, nach einem netten Abendessen beim Italiener, zwei Mädels von der Schweriner Rudergesellschaft noch die einzig interessante Kneipe am Ort zeigten. Ach ja, und den echten Joe Cocker haben wir auch noch gesehen, auf einem Konzert im Schlosspark, wir schauten, zumindest kurz, über den Zaun. Montag Eine entspannte Runde über den Schweriner See hatten wir uns für den Tag vorgenommen. Da wir für sieben Leute nur die „Nimms Leicht“ dabei hatten, mieteten wir uns von den Schwerinern noch einen Klinker-Doppel-Zweier. Es wurde eine nette kleine Tour, wir legten auf der Insel „Kaninchenwerder“ an, stiegen dort auf einen Turm, machten ein kleines Picknick. Ein schöner Urlaubstag, mit Baden und Sonne. Nur das geplante Grillen fiel abends buchstäblich ins Wasser, weil plötzlich dunkle Regenwolken aufgezogen waren. So aßen wir unseren leckeren Couscous-Salat unter dem Dach der Terrasse, neugierig beäugt von einer Krähe, die auf den Dachbalken herum hüpfte. Dienstag Diese Krähe! Hat sie doch tatsächlich heute Morgen unsere Wurst und unser in Silberfolie verpacktes Gemüse aufgefressen, das wir auf der überdachten Terrasse gelagert hatten! In der Salami klafften trichterförmige Schnabel-Spuren. Als das Viech uns gestern Abend beobachtet hatte, da hatte sich noch niemand etwas dabei gedacht. Und jetzt dies. Dienstag war unser Ruhetag. Wir fuhren an den Strand, und zwar auf die Ostseeinsel Poel: Baden in der Ostsee, dank Nicole Frisbee und Beach-Ball am Strand. Und dann Kuchen und Fisch in Wismar („Cafe Glücklich“ und „Ziegenkrug“). Mittwoch Wir verließen Schwerin und wollten in den kommenden Tagen nach Plau rudern. Doch was als nette Ruder-Etappe begann (schönes Wetter, glattes Wasser, baden), sollte bald eine gruselige Wendung nehmen. Kaum waren wir aus dem Schweriner See in den Stör-Kanal hinein gerudert, da trieb etwas Eigenartiges im Wasser neben uns. Es sah erst aus wie ein Müllsack. Doch als wir mit wenigen Metern Abstand daran vorbei fuhren, da konnten wir sehen, dass es kein Müllbeutel war, sondern eine aufgeblasene Regenjacke, die da aus dem Wasser ragte, und dass es auch einen Schuh gab und, zum Glück ein Stück unter Wasser, auch einen Kopf mit blonden oder grauen Haaren. War das eine Schaufenster-Puppe? Oder womöglich… ein Mensch?? Nach einigen Schreck-Sekunden und nachdem wir auch nochmal vorsichtig ein Stück rückwärts darauf zu gefahren waren, rief Matthias die Polizei an. Es dauerte eine Weile, bis schließlich ein Polizei-Boot auftauchte. Wir hatten uns bis dahin mit einem kleinen Sicherheitsabstand in der Nähe gehalten, während dieses „Ding“ langsam hinter uns her trieb, und hatten dann schließlich ein Stück Strom abwärts angelegt. Es war tatsächlich eine Leiche. Nun standen wir am Ufer, als die beiden Wasser-Schutz-Polizisten den Körper ans Ufer wuchteten (einer der beiden war dazu sogar ins Wasser gegangen). Die Polizistin fragte Matthias, ob er ihr die Festmacherleine des Polizeibootes abnehmen könnte. „Die Leine schon, die Leiche nicht!“ entgegnete der trocken. Es gab an diesem Tag noch Schleusen, Pausen, ein paar Regenschauer. Als wir schließlich an unserem ruhigen, im Wald gelegenen Wasserrastplatz ankamen, waren wir alle froh, dass unser Landdienst schon die Zelte aufgebaut hatte. Wir grillten an diesem Abend, und ließen danach den Abend am Lagerfeuer ausklingen. Donnerstag Brötchen holen, Kaffee kochen, Frühstücken direkt am Wasser, die Zelte abbauen und dann los aufs glatte Wasser. Das Schöne an Wanderfahrten wie dieser ist das es so schön einfach und rudimentär zugeht. Der Stör -Kanal und die Elde-Müritz Wasserstraße führten uns durch Wälder, Wiesen und Felder. Mal regnete es, dann kam die Sonne wieder durch. „Es wird ja schon heller“ war die Devise des Tages, wobei das Wetter den ganzen Tag über immer besser wurde und wir abends, nach einer recht langen (und strammen) Etappe von der letzten Schleuse den Zeltplatz in Burow sogar bei Sonnenschein erreichten. Wir fuhren abends noch mit dem Bus nach Parchim zum Essen (Indisch). In dem kleinen Städtchen war am Nachmittag Angela Merkel auf Wahlkampftour gewesen. Warum Parchim jedoch als Weltkulturerbe geführt wird, erschloss sich uns nicht so recht. Ganz nett zwar, aber wirklich mit „Machu Picchu“ oder den Pyramiden zu vergleichen? Freitag Nachts hatte es ein starkes Gewitter gegeben. Kräftiger Regen prasselte auf die Zelte, Windböen zerrten an den Heringen und durch die Zeltwände flackerten Blitze. Als wir morgens auf unserer überdachten Bank frühstückten, während der Regen von heftigen Wind-Böen gepeitscht über das Schilf fegte, da stellte sich zumindest kurzzeitig die Frage, ob wir wirklich unter allen Umständen diese Fahrt fortsetzen sollten? Wir entschlossen uns, die anstehende 35km-Etappe mit zwei größeren Pausen aufzulockern und ggf. sogar zwei Mal den Landdienst zu tauschen. Aber dann hörte der Regen entgegen aller Vorhersagen auf und ein kräftiger Schiebewind erleichterte uns die Fahrt von Schleuse zu Schleuse. Schließlich erreichten wir Plau, ein kleines, sympathisches Städtchen, und auch unser Ziel. Auf dem Campingplatz in Plau hatte Michael Finn-Hütten für uns gebucht, das war, vor allem im Vergleich mit dem Zelten, wirklich komfortabel. Samstag Michi verließ uns heute, sie musste zum Zug, denn sie wollte am Sonntag an einem Skate-Halbmarathon in Berlin teilnehmen. Und so entschlossen sich unsere beiden Damen, sie gemeinsam zum Zug zu bringen, während wir eine „Herrentour“ auf dem Plauer See machten. Perfektes Ruderwetter. Das Boot lief wirklich super und wir zischten über den See. Zwischendurch legten wir hin und wieder mal an, badeten, stärkten uns hier mit einen „Schwedenbecher“ (Vanille-Eis, Apfelmus, Eierlikör) und dort mit einem Fischbrötchen. Und erregten ein wenig Aufsehen in Plau, als wir „formvollendet“ entlang der Uferpromenade durch die Stadt ruderten – einen Ruderverein gibt hier seltsamer Weise (noch) nicht, aber vielleicht wird nach unserem Beispiel ja bald einer gegründet. Die Wanderfahrt endete in einem Fischlokal mit leckerem Räucherfisch, und, zu guter Letzt, mit einem Bier am Strand des Campingplatzes. Am Sonntag stand dann nur noch die zehnstündige Rückfahrt auf dem Programm. Teilnehmer: Michael Schmiedebach, Matthias Rentrop, Nicolas Duret, Frank Poplow, Veronica Francas, Nicole Tieben, Michi Geppert, Stephan Herwig

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Pfingstwanderfahrt der Freizeitgruppe auf dem Main

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Verfasser: Nicolas und Sigrid

Pfingstwanderfahrt vom 10. Juni bis 13. Juni 2011 auf dem Main von Karlstadt über Wertheim nach Miltenberg An der Pfingstwanderfahrt 2011 haben folgende Personen teilgenommen: Nicole, Sigrid, Matthias, Michael, Holger, Frank und Nicolas [nikɔla]. Freitag, 10. Juni 2011, ca. 180 km, Mannheim bis Karlstadt Unsere Fahrt begann 16:30 Uhr mit der Vorbereitung, das beinhaltet das Beladen von Bootsanhänger und Auto (Boot, Nahrung, Utensilien und Menschen). Beim Packen mussten wir besonders die Absicherung des Bootes beachten, damit es nicht bei der nächsten Kurve im Graben landen würde. Die erste Unterkunft in Karlstadt erreichten wir nach zweieinhalb Stunden. Nachdem wir uns ausgebreitet hatten, stärkten wir uns in einer nahegelegene Bowlingbar, um unser erstes kulturelles Ziel zu bezwingen. Obwohl sich die Burgbesichtigung als „Kulisse“ herausstellte, hatten wir eine spannende und lustige Nachtwanderung – mit Handylicht in einer unbekannten Gegend – und eine lohnende Aussicht. Die Nacht wurde durch ein harterkämpftes, weltmeisterschaftmässiges Tischtennismatch abgeschlossen. Samstag, 11. Juni 2011, Tagesetappe: 28 km, 2 Schleusen, Karlstadt bis Lohr Unser abwechslungsreiches Frühstück um 9:00 Uhr bestand unter anderem aus Honigbrot mit Ingwer, selbstgemachter Marmelade und hungriger Vorfreunde. Trotz Eincremen holten sich Einige einen Sonnenbrand. Nach dem Klarmachen des Ruderbootes („Nimm’s Leicht“) legten wir um ca. 11 Uhr ab. Wie fühlt man sich nach dem ersten Ruderschlag? … hervorragend! Ich habe: 1.    Mein Wasser (1,5 bis 2 Liter) 2.    Meinen Wassersack mit den lebensnotwendigen Dingen dieser Welt 3.    Einen wunderschönen Blick vom Fluss aus über Pflanzen- und Tierreich, was jeder individuell genießen kann, jedoch……… alles im Rückwärtsgang! 4.    So können wir stresslos fahren! Oft gehört beim Gebrauch der Wasserwege ein Schleusengang dazu. Leider ist man als Ruderboot verpflichtet, immer der anderen Schifffahrt Vorrang zu gewähren. Dadurch ist eine flüssige Flussauf- oder Abfahrt leider selten. Man ist von der Berufsschifffahrt abhängig, muss Abstand halten und trifft auf unkontrollierte Verwirbelungen, verursacht durch große Schiffsschrauben. Deshalb sind nicht nur die Vorschriften, sondern auch das ruhige Verhalten jedes einzelnen sehr bedeutend! Wartezeiten können ideal für notwendige Bedürfnisse (z.B. Nahrungsaufnahme, Ausruhen etc…) genutzt werden. Benutzt man eine Schleuse für die Sportschifffahrt, liegt der Vorteil darin, schneller und unabhängig zu sein. Am Nachmittag kümmerte sich das Landteam um die Vorbereitung des Grillens und der Unterkunft. Bei der „Landarbeit“ ergab sich auch so manche Gelegenheit, in der Sonne ein gutes Buch zu genießen. Nach dem leckeren Grillen mit angeschlossenem Hundefußball (die Hündin hieß Luna) war jedoch die Attraktion dieses Abends eine Vorführung in einer fremden Sportart: Kajakfahren. Nicole stellte sich mutig zur Verfügung. Sonntag, 12. Juni 2011, Tagesetappe: 40km, 3 Schleusen, Lohr bis Wertheim Am Frühstückstisch um 8:30 Uhr haben sich – durch Buchfinkgesang angeregt- die Vogelkenner über das Aussehen des Sängers „gestritten“. Auch wurden über Themen wie Selbstdarstellung im Internet, Fotoapparate und „warum hält der ICE in Hanau?“ diskutiert. (Holger bist du inzwischen dahinter gekommen?) Ablegen: ca. 10:30 Uhr Erste Schleuse: ca. 12:00 Uhr bis ca. 13:15 Uhr Zweite Schleuse: ca. 14:30 Uhr (Sportschleuse) Dritte Schleuse: ca. 17:00 Uhr (Sportschleuse) Wertheim: ca. 18:30 Uhr Bei dieser Etappe wurden die Schleusengänge auch zum Wechsel der Mannschaft genutzt. Ab Betingen bildete der Fluss eine optische Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Leider war weder auf der rechten noch auf der linken Flussseite ein Eisvogel zu entdecken. Nach einem gemütlichen, schönen Essen (nie wieder Holunderbeersaft!) überfielen wir eine neue Burgruine (kostenlos!) – bei Nacht und Nebel – dieses Mal mit Taschenlampen. Wer will, kann sich die schwarzen Aufnahmen von uns schicken lassen… Montag, 13. Juni 2011, Tagesetappe: 32.5 km, 2 Schleusen, Wertheim bis Miltenberg und Heimfahrt nach Mannheim Der letzte Tag entsprach in Hinsicht auf den Arbeitsanspruch etwa dem Samstag. Der Tag war ein perfekter Kompromiss: es war weder zu sonnig noch zu kalt. Diesmal konnte sich unsere Haut (Sonnenbrand) nicht beschweren! Die Mannschaft zeigte eine gute Leistung. Die Mittagspause fand im Biergarten statt bei Rumpsteak, Pommes, Curry Wurst (extra für den Berliner, gegessen hat es aber der Franzose) und Rucolasalat mit karamellisierten Putenstreifen und Datteln. Manche von uns konnten das zu dieser Stimmung passende Bier nicht entbehren. Die ganze Zeit hatten wir einen freien Blick auf unser Boot und auf einen Liegeplatz. Diese war folgendermaßen beschildert: „Liegeplatz nur für Frauen ohne Bikini“ (oder so ähnlich). Ankunft in Miltenberg um ca. 17:30 Uhr Abfahrt Richtung Mannheim ca. 18:30 Uhr Abladen, Bootreinigen, Fertigmachen: ca. 20:00 Uhr Allgemein konnte die Fahrt als kleiner Lehrgang genutzt werden. So konnten sich Unerfahrenere die Technik von den Profis abschauen. Abends zeigte sich, wer die größte Ausdauer hatte, bzw. wer seine Kraft am besten einteilen konnte. Einige schlaue Sprüche, die wir hier festhalten wollen: Vier Mann Halbe Kraft sind doch eigentlich zwei Mann Volle Kraft! Franzosen und Alkohol und Taschenlampe entbehrt eine Diskokugel! Gegen Sonnenbrand hilft Sonnencreme…! Wir haben einen Anhänger hinten dran! C’est la vie! (Dieser Spruch scheint in jeder Situation zu passen!) Herzlichen und ehrlichen Dank an Nicole (großer Einkauf) und Matthias (allgemeine Organisation). Es war ein reibungsloser Ablauf, entspannte Einteilung der Teams, sportlich – kulturell, so dass sich die Mannschaft jederzeit wohlfühlte. Ganz viele „merci“ an alle für diese erfolgreich Ruderfahrt.

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Gartenfest 2011

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Sommerferienbeginn – das ist zugleich auch ein Synonym für „Gartenfest bei der Amicitia“. Sommerferien können für die Mitglieder eigentlich nicht beginnen, bevor man sich nicht traditionsgemäß am Donnerstagabend unter der alten Olympia-Eiche zum Gartenfest versammelt hat. Auch in diesem Jahr sind der Einladung wieder weit über hundert Mitglieder gefolgt, um bei etwas milderen Temperaturen als im Vorjahr und sogar etwas abendlicher Sonne zusammenzusitzen, zu reden, zu planen und es sich einfach gut gehen zu lassen. Zum ersten Mal von einem neuen Organisationsteam rund um Ulrike Hahn und Angela Wolf geplant und durchgeführt hielt man dennoch an vielen Gebräuchen fest: Viele halfen zusammen beim Bänketragen, Getränke organisieren, Salate zubereiten und Vielem mehr – der Abend selbst begann (nicht zum ersten Mal auf diese Weise) mit einer Ansprache des Vorstands Norbert Ufer und einer Bootstaufe. Drei Taufen, um es genau zu beschreiben. Neben dem neu angeschafften Rennvierer wurden ein Einer und ein Doppelzweier getauft. Übernommen hatten diese Bootstaufen ein Mitglied der Freizeitgruppe, sowie der Jugendvorstand. Vor wenigen Tagen war dieser im Rahmen der Jugendvollversammlung neu gewählt worden. Und so fanden nun zwei der drei neuen Boote ihre Paten in jeweils einem scheidenden und einem neuen Mitglied des Jugendvorstands: Der gelbe Empacher-Rennvierer wurde vom neuen Jugendvorsitzenden Tobias Schneider gemeinsam mit Alessa Boschert auf den Namen „Zeus“ getauft. „Mars“ heißt der neue Einer, dem der fachliche Jugendvorsitzende Tim Henninger gemeinsam mit Bettina Haueisen seinen Namen gab. Das letzte Boot wurde von Nicole Thieben (Freizeitgruppe) auf den Namen „Avanti“ getauft. Allen Booten wurde traditionell „allzeit gute Fahrt und eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ gewünscht. Fotos von den Bootstaufen können Sie in unserem betrachten! Sportvorstand Benjamin Wolf gab einen Überblick über den bisherigen Saisonverlauf und hob in besonderer Weise die bisherigen Amicitia-Sieger hervor – zum Beispiel Moritz Gehring als frisch gebackenen Landessieger. Verabschiedet wurde Daniel Klüter, bislang Kindertrainer, der aus beruflichen Gründen Mannheim verlassen wird. Norbert Ufer übergab die „Carl Aletter“ aus dem Rennbetrieb in den Freizeitbereich und schloss sich dem Dank des Sportvorstands insbesondere an die Trainer und Gruppenbetreuer, sowie an alle engagierten Mitglieder an. Bis weit nach Einsetzen der Dunkelheit, bei Kerzenlicht, leckerem Essen und dem ein oder anderen Glas Bier verabschiedete man sich in die Sommerpause und in den Urlaub. Jedenfalls ein Teil der Mitglieder… die Regattaruderer bleiben am Ball – oder besser im Boot. Für sie gibt es lediglich eine Trainingspause von wenigen Tagen. Schon am nächsten Montag nehmen sie ihr Training bereits wieder auf, um gerüstet zu sein für die Deutsche Sprintmeisterschaft im Oktober… diesmal im heimischen Mannheim. [] Allen, die nun in Urlaub fahren werden, wünschen wir erlebnisreiche Tage und eine gute Rückkehr. Denjenigen, die in der Heimat verweilen, wünschen wir sonnige, sportliche Tage und schöne Stunden vielleicht auch einmal abseits des Alltag.

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Landessieg für Moritz Gehring

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23./24. Juli 2011

Wenn eine Landesmeisterschaft ansteht, stellen sich in einem „grenzübergreifenden“ Regattaverein plötzlich Fragen, die während des gesamten Jahres eigentlich niemanden interessieren: Wie ist das mit den unterschiedlichen zum Mannheimer Regattaverein zusammengeschlossenen Vereinen, die in Training und Wettkampf immer kooperieren, wenn nun ausschließlich in Vereinsbooten gestartet werden darf? Gestreng dem Reglement hieß das für das Wochenende in Breisach: Natürlich hört die Kooperation und Gemeinschaft nicht auf! Gemeinsam fuhr man in Badens Süden, gemeinsam verwendete man Bootsmaterial, gemeinsam schlief man in Zelten und gemeinsam wurde gefrühstückt. Einzig die Bootsbelegungen durften diesmal nicht gemeinsam sein. Und daran hielt man sich! In Vereinsbooten starteten die Junioren und Senioren und stellten sich der besonderen Herausforderung: Es konnte nicht immer in eingespielten Teams gestartet werden, sondern speziell für diese Landesmeisterschaft mussten Boote in ihrer Besetzung zusammengestellt werden. So ist es nicht verwunderlich, dass sich so manches Amicitia-Boot den gegnerischen Mannschaften, die sich während einer ganzen Saison in Training und Wettkampf aufeinander eingestellt haben, geschlagen geben musste. Trotz einiger Startschwierigkeiten war die Stimmung von Beginn an gut und letztendlich auch der ein oder andere Erfolg zu verbuchen. Hervorzuheben ist zunächst der Landessieg von Moritz Gehring in der Altersklasse der 13jährigen Jungs. Bereits im Vorfeld hat der junge Amicitianer durch ähnlich gute Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Denkt man beispielsweise an seinen Sieg vor wenigen Wochen beim BW! Hier wächst ein Talent in den Reihen des MRVA heran, das auf weitere Erfolge hoffen lässt. Glückwunsch an den jungen Sportler! Fast genauso erfolgreich war er gemeinsam mit Nils Kocher im Jungen-Doppelzweier, wo er sich lediglich dem Boot aus Heidelberg knapp geschlagen geben musste. Ebenfalls eine Silbermedaille sicherte sich der Junioren-Achter um Steuermann Stefan Weißling: Tobias Schneider, Maximilian Schulz, Tim Henninger, Mattis Hamann, Philipp Klüter, Simon Weber, Til Zeilfelder und Max Zimmermann hießen die erfolgreichen Ruderer. Im Vorlauf knapp geschlagen geben musste sich aufgrund einiger Irritationen Philipp Klüter, der sich damit im Einer nicht für den Endlauf qualifizieren konnte. Gemeinsam mit Simon Weber erreichte er diesen im Junior-A-Zweier dann allerdings ohne Probleme. Ebenso wie sein jüngerer Bruder Simon Klüter, der gemeinsam mit Mannschaftskamerad Til Zeilfelder ins Finale der leichtgewichtigen B-Junioren kam. Leon Becker und Felix Gehring waren bei den 1997 geborenen Jungen im Doppelzweier am Start, kamen aber trotz gleichmäßiger Leistungen nicht über ihren Vorlauf hinaus. Im Doppelvierer hingegen erreichten die beiden gemeinsam mit Konstantin Hofmann und Nils Kocher, sowie Steuermann Moritz Gehring nach gutem Vorlauf das Finale, das sie mit einem 4. Platz abschließen konnten. Die Kindergruppe rund um Trainer Christoph Börlin und Daniel Klüter wurde komplettiert durch Lea Jakob, die nach guter Rennleistung einen dritten Platz im Endlauf der 14jährigen Mädchen erringen konnte. Für die Amicitia am Start waren in der Altersklasse der Senioren Stephan Meissner und Constantin Lentz, sowie bei den Frauen Alessa Boschert und Bettina Haueisen – wobei sich beide Boote leider nicht für den Endlauf qualifizieren konnten. Insgesamt optimistisch blickt Trainer Tobias Schuhmacher in die Zukunft der Amicitia. Auch wenn nicht alle Boote, die an diesem Wochenende am Start waren, die erwünschten und erhofften Erfolge erzielen konnten, so präsentierte sich die Mannschaft doch insgesamt als gutes Team.

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