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Pfingstregatta Gießen 2011

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„Klein, aber fein…“ so stellte sich das Pfingstwochenende 2011 bei der traditionellen Regatta in Gießen dar. Dies galt sowohl in Bezug auf die Besetzung der einzelnen Rennen: wer, wie bei großen Regatten fünf oder sechs Bahnen nebeneinander vermutete, suchte auf der Lahn vergebens. Dies galt aber auch (wie schon im Vorjahr) für die Anzahl der Teilnehmer der Amicitia. Diesmal ohne vereinseigenen Trainer, sondern unter Begleitung von Regattavereins- und MRG-Baden-Trainer Marcus Herrmann waren es drei Amicitia-B-Junioren, die im Hessischen an den Start gingen. Erfolgreichster Sportler war dabei Mattis Hamann. Er trat im Junior-B-Doppelzweier gemeinsam mit dem Ludwigshafener Andre Kinle dreimal an und siegte erwartungsgemäß dreimal. Nicht ganz so erfolgreich war er im Junior-B-Vierer m. St., wo er gemeinsam mit Andre und den beiden leichtgewichtigen Til Zeilfelder und Leonard Herz, sowie Steuerfrau Lisa-Christin Höflich jeweils als Zweiter ins Ziel kam. Im leichtgewichtigen B-Junioren Doppelzweier mussten sich Til Zeilfelder und Leonard Herz an allen drei Tagen mehr oder weniger deutlich den Gegnern geschlagen geben, wobei zu bedenken ist, dass die beiden Sportler in Leistungsklasse 1 antraten. Bei den leichtgewichtigen B-Juniorinnen war Lisa-Christin Höflich am Sonntag für die Amicitia gemeinsam mit Diana Sola siegreich, nachdem sie sich am Samstag im kleinen Teilnehmerfeld nicht optimal hatte präsentieren können. Hier war sie allerdings auch nicht bei den Leichtgewichtigen am Start gewesen, sondern im Juniorinnen-B-Doppelzweier der Leistungsklasse B. Im Anschluss an die Ferien, die für manchen jugendlichen Sportler Urlaub und Erholung bringen, für andere, wie für Max Matthey, ein Trainingslager im Landeskader in Breisach oder für Simon Klüter, der sich im heimatlichen Mannheim auf die Deutsche Meisterschaft vorbereitet, werden die nächsten Regatten im Juli dann hoffentlich wieder stärker besetzt sein.


Regatten wohin man schaut

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Am vergangenen wie auch an diesem Wochenende waren die Amicitianer an den unterschiedlichen Enden Deutschlands bzw. auch in der Schweiz in Sachen Regatta unterwegs. Die Kindergruppe rund um Christoph Börlin wie auch die A-Junioren und Senioren waren am 28. und 29. Mai bei der Kurzstreckenregatta auf dem Dutzendteich in Nürnberg. Constantin Lentz, Daniel Klüter und Maximilian Schulz konnten gemeinsam mit den Ludwigshafener Männern den Achter in Nürnberg deutlich gewinnen. Im fast ausschließlich aus Mannheimer Booten besetzten Junioren-Doppelzweier A gewann zwar der Mannheimer Regattaverein, die Amicitianer Maximilian Schulz, Tim Henninger, Tobias Schneider und Simon Weber saßen nach den 500 m  samstags jedoch nicht im siegreichen Boot. Am Sonntag konnte Maximilian Schulz mit Max Zimmermann die entsprechende Abteilung gewinnen. Weitere Bootskombinationen wurden im Junior-A-Vierer ausprobiert. Für die Kindergruppe am Start waren Moritz Gehring, Nils Kocher, Leon Becker, Julian Schröder, Felix Gehring und Konstantin Hofmann. Ergebnisse im Einzelnen sind bei der Seite des nachzulesen. Am 5. und 6. Juni startete Maximilian Matthey sehr erfolgreich für den baden-württembergischen Landesruderverband in Sarnen/Schweiz. Im Junior-B-Vierer wurde Max zweimal knapp Dritter, im Junior-B-Achter dann am Samstag nach einem hervorragenden Rennen mit seinen Teamkameraden Sieger. Stefan Weißling steuerte den Süd-Team-Achter auf einen guten zweiten Platz. Geografisch in der ganz anderen Richtung, nämlich im hohen Norden, in Hamburg, präsentierten sich Philipp Klüter, der zur Zeit in England trainiert, und sein Bruder Simon Klüter für die Amicitia ähnlich erfolgreich. Während die jungen Frauen im  Juniorinnen-B-Vierer leider krankheitsbedingt abgemeldet werden mussten, konnte Philipp Klüter am Sonntag seine Abteilung des Einerrennens der Internationalen Junioren-Regatta klar gewinnen. Damit wurde der neue Amicitia-Renneiner zugleich erfolgreich in sein „Regattaleben“ eingeführt. Simon Klüter präsentierte sich zur Zufriedenheit seines Trainers Tobias Schuhmacher, wurde Zweiter in seinem Lauf am Samstag und konnte sich so für den zweiten gesetzten Lauf am Sonntag qualifizieren, wo er schließlich Sechster wurde. Die Regattasaison hat nun ihre Halbzeit erreicht und bleibt nach wie vor spannend. Die Trainer äußern sich zufrieden und blicken ebenso wie wir mit Spannung auf die in der Heimat stattfindende deutsche Kurzstreckenmeisterschaft im Oktober.


Amicitia in Heidelberg und Köln

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Ein Wochenende der sportlichen Großereignisse Während im heimatlichen Mannheim Ausnahmezustand herrschte und sich Tausende von Langstreckenläufern beim MLP-Marathon eine Hitzeschlacht lieferten, traten die Amicitia-Ruderer in unterschiedlichen Bootsgattungen bei Regatten in Heidelberg und in Köln an. Trainer Christoph Börlin war mit den jüngeren Sportlern im benachbarten Heidelberg, während Tobias Schuhmacher gemeinsam mit Marcus Herrmann und Christian Knab die  leistungsstärkeren Regattaruderer nach Köln begleitete. Die wichtigsten Rennen aus Amicitia-Sicht bei der Internationalen Juniorenregatta in Köln im Überblick: Juniorinnen-Vierer B: Am Samstag fuhren die jungen Frauen, trotz eines Krebses, den sie gezogen hatten, nicht nur ein sehr gutes, sondern vor allem auch ein siegreiches Rennen. Am Sonntag konnten sich Eva Werner und ihre Teamkolleginnen Marina Warncke, Vitoria Karl und Celin Wagner nicht ganz so gut präsentieren und kamen auf dem zweiten Platz ins Ziel. Dennoch ist hier, auch wenn sich die siegreiche gegnerische Mannschaft diesmal physisch deutlich stärker zeigte, Potenzial zu erkennen, das noch zahlreiche Siege der Mannheimerinnen in dieser neuen Bootsklasse erwarten lässt. Im Doppelzweier der B-Junioren platzierten sich Mattis Hamann und Andre Kinle vor den Augen der zufriedenen Trainer samstags im guten Mittelfeld. Auch sie konnten am Sonntag aber leider ebenso wie die Mädchen nicht ganz an diesen Erfolg anknüpfen, gegen Ende des Rennens fehlten einfach ein paar Körner. Dennoch sind auch diese beiden auf gutem Weg zu beobachten. Im Leichtgewichts-Doppelzweier wurden zwei unterschiedliche Besetzungen ausprobiert. Am Samstag fuhr Leonard Hertz mit Simon Klüter, am Sonntag dann gemeinsam mit Til Zeilfelder.  An beiden Tagen kamen die Sportler leider nicht ganz optimal in ihr Rennen und mussten dem starken internationalen Teilnehmerfeld Tribut zollen. Im Leichtgewichtseiner präsentierte sich Til Zeilfelder zwar mit gleichmäßigem Streckenschlag, musste sich aber der physischen Überlegenheit der Gegner geschlagen geben. In der gleichen Kategorie trat Simon Klüter mit einer hervorragenden Leistung an und konnte seine Abteilung klar mit 7 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden und gewinnen. Für das Baden-Württemberg-Team startete Maximilian Matthey sowohl am Samstag wie am Sonntag im Junioren-B-Achter. Während das Rennen am ersten Regattatag noch zugunsten der Gegner ausgegangen war, konnten die 8 Sportler aus dem „Ländle“ am Sonntag deutlich mehr Potenzial zeigen und kamen 15 Sekunden schneller als am Vortag auf einem vierten Platz ins Ziel. Ebenfalls für die baden-württembergische Ruderjugend und das Südwestteam betrachtete Stefan Weißling die Rennen sozusagen „aus anderer Perspektive“, nämlich mit dem Gesicht in Fahrtrichtung: Er steuerte unterschiedliche Vierer und Achter, mit denen er jeweils im guten Mittelfeld bzw. einmal auf einem zweiten Rang ins Ziel gelangen konnte. [ aus Köln geordnet nach Rennklassen] Über Sonnenschein und warme Temperaturen konnten sich die Sportler während ihrer Rennen in Heidelberg freuen, da der angekündigte und gefürchtete Wolkenbruch erst zwei Stunden nach Regattaende einsetzte. Moritz Gehring und Nils Kocher zeigten im Doppelzweier der Kinder ein gutes Rennen, wobei von Samstag zu Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen war. Mit ihren Leistungen qualifizierten sich die beiden für den Bundeswettbewerb der Kinder in München, wo sie dann die baden-württembergische Ruderjugend vertreten werden. Moritz fuhr darüber hinaus auch in seinem Einer sehr gut und konnte am Sonntag sogar einen Sieg in der gesetzten ersten Abteilung erringen. Da er sich bereits wie oben erwähnt im Zweier für den Bundeswettbewerb qualifiziert hatte, wird er nicht zusätzlich auch noch im Einer in München antreten, obwohl auch diese Leistungen in Heidelberg ihn dazu berechtigt hätten: Leon Becker und Felix Gehring fuhren samstags noch nicht ganz so technisch sauber, wie Trainer Christoph Börlin sich das gewünscht hätte. Am Sonntag war die erfreuliche Bilanz aber ein deutlicher technischer Zugewinn und damit auch ein Sieg in ihrer zweiten Abteilung: Konstantin Hofmann fuhr auf seiner allerersten Regatta überhaupt und zeigte ein beachtenswertes Rennen vor allem vor dem Hintergrund, dass er erst in diesem Jahr das Rudern als neue Sportart für sich entdeckt hat. Im Zweier fuhr er gemeinsam mit Julian Schröter, der ebenfalls noch nicht über umfangreiche Rennerfahrung verfügt: Lukas Scheurich und Pascal Jarmowski gaben ebenfalls ihr Debüt im Ruderrennsport und fuhren am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und unter den Augen zahlreicher Zuschauer auf dem Neckar ihr allererstes Rennen. Philipp Matthey präsentierte sich an beiden Tagen sehr zur Zufriedenheit seines Trainers im Einer und ließ deutliche Fortschritte seit seinen letzten Rennen im Mühlauhafen erkennen. Neben der Gruppe der Kinder war Bettina Haueisen bei den Seniorinnen für die Amicitia in Heidelberg am Start. Sie fuhr erstmals gemeinsam mit einer neuen Teamkollegin, Maja Schütze vom Ruder Verein Saarbrücken. Die beiden Frauen kamen auf einen guten zweiten Rang und durchaus zufrieden mit der rudersportlichen Leistung ins Ziel. Auch im Frauen-Einer trat Bettina Haueisen an und wurde an beiden Tagen ebenfalls Zweite. Sowohl in Köln wie in Heidelberg zeigten sich die Trainer mit ihren Sportlern zufrieden. In allen Gruppierungen sind Amicitia-Ruderer zu finden, die im guten Mittelfeld oder sogar an der Spitze mitfahren können. Bei allen Sportlern waren seit Saisonbeginn Leistungssteigerungen zu erkennen, aber durchaus auch in sehr positivem Sinne Weiterentwicklungspotenzial. Also – weiter so!

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Gewinnspiel

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Liebe Mitglieder der AMICITIA, wie bereits bekannt, hat der MRV Amicitia in diesem Jahr seinen Bootspark erweitert. Unter anderem wurde ganz aktuell ein Renn-Doppelvierer angeschafft, der schon bald auf seine Jungfernfahrt gehen soll. Um allen aktiven Mitgliedern unseres Vereins die Möglichkeit zu geben, an dieser teilnehmen zu können, werden wir die Plätze hierfür verlosen. Wer gerne dabei sein möchte, beantwortet einfach die folgenden Fragen und schickt diese bis Sonntag, den 15. Mai, 15 Uhr per Mail an (Bitte unbedingt die Telefonnummer mit angeben, damit die Gewinner erreicht werden können!) Und hier kommen die Fragen des Gewinnspiels: 1.    Warum sollte beim Aufriggern immer nur ein Riggerschlüssel mit Längsgriff (kein T-Griff!!!) benutzt werden? (2 Punkte) 2. Weshalb müssen die (fast immer fehlenden) Unterlegscheiben unter eine Mutter? (3 Punkte) 3. Wie sollten die beiden Schellen (+Gewindering) der 5. Streben befestigt sein? (3 Punkte) 4. Wozu dienen die witzigen Schnüre, die hinten an den Schuhen befestigt sind/ sein sollten? (4 Punkte) 5. Bei welchen Booten hast du in den letzten beiden Wochen (KW 18 und 19) kontrolliert, ob alle Unterlegscheiben, Schuhe, Ausleger in Ordnung sind und sofort korrigiert, falls nötig? (Hier bitte Namen der Boote nennen und weitere bei der Kontrolle aufgefallene Schäden). Unterlegscheiben, Schrauben und Schnüre werden am Fahrtenbuchpult hinterlegt. 1 Punkt/Rudererplatz –> z.B. 4 Punkte/Vierer Originelle (aber richtige Antworten) werden durch Bonuspunkte belohnt und auf www.amicitia-mannheim.de und in den AN veröffentlicht. Einsprüche bei Unklarheiten/Fehlbewertungen können eingereicht werden, jedoch hat im Zweifel immer der Sportvorstand Recht! Die Gewinner werden von mir benachrichtigt und zur Jungfernfahrt eingeladen. Ich hoffe auf eine rege Teilnahme und wünsche viel Spaß beim Beantworten der Fragen. Benjamin Wolf Sportvorstand


Amicitia-Kinder in Offenbach

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7./8. Mai 2011

Wie schon berichtet nahmen die Amicitia-Sportler am vergangenen Wochenende an der 80. Regatta der Offenbacher RG Undine teil. Während die B-Junioren des Regattavereins den Wanderpokal für den erfolgreichsten Verein ins heimische Mannheim holen konnten, war es für einige unserer Jüngsten die erste Regattateilnahme bzw. die erste Teilnahme in einer bestimmten Bootsklasse. Die Bedingungen waren bei strahlendem Sonnenschein optimal. Moritz Gehring und Nils Kocher traten im Doppelzweier der 13-Jährigen (und jünger) über 1000 Meter an. Es war dies für Nils die erste Regattateilnahme überhaupt. Nach einem leider etwas missglückten Start zeigten die beiden auf weiten Teilen der Strecke eine gute ruderische Leistung, mussten sich aber dem deutlich leistungsstärkeren Teilnehmerfeld geschlagen geben. Philipp Matthey fuhr sein erstes Einerrennen, nachdem er im Vorfeld wenige Male im Doppelzweier angetreten war. Also auch seine Rennerfahrungen sind noch ganz frisch. Er legte die Strecke hoch motiviert zurück und erhielt von Trainer Daniel Klüter die Rückmeldung, dass er noch viel Potenzial hat. Felix Gehring und Leon Becker starteten im Doppelzweier der 13- und 14-Jährigen. Sie zeigten eine bessere Leistung als vor einer Woche in Mannheim, eine Weiterentwicklung war deutlich zu sehen. In der 2. Abteilung der Leistungsklasse 1 starteten nochmals Moritz und Nils und waren das einzige Boot im Feld, wo beide Ruderer erst 1998 geboren sind, also jüngerer Jahrgang dieser Altersklasse. Sie zeigten bei diesem nachmittäglichen Rennen eine deutlich bessere Leistung als am Morgen. Insgesamt resümierte Daniel Klüter, dass der Nachwuchs der Amicitia auf einem sehr guten Weg ist. Es steht zu erwarten, dass auch unsere Jüngsten noch in diesem Jahr den ein oder anderen Erfolg werden errudern können. Dies ist umso wahrscheinlicher, als nur die Hälfte der Sportler in Offenbach vertreten waren. Klüter zeigte sich trotz der ausgebliebenen Siege sehr mit der Regatta zufrieden.


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