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Amicitia Boschert Südwestdeutsche Meisterschaft

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Auch wenn sie in dieser Regattasaison zwar in blau-weiß aber für den Ludwigshafener RV startet, freuen wir uns natürlich mit Alessa Boschert über ihre sportlichen Erfolge. Am vergangenen Wochenende wurde die junge Ruderin, die vor kurzem erfolgreich ihr Abitur abgelegt hat, Südwestdeutsche Meisterin. Am Sonntag legte die 1992 geborene Sportlerin gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Lea Kuhnen, Leonie Scheuermann und Sandra Schnitzer im Frauen-Doppelvierer bei strahlendem Sonnenschein die Strecke in kurzen aber heftigen knappen eineinhalb Minuten zurück – dann konnten sich die vier jungen Frauen ganz zu Recht als Südwestdeutsche Meisterinnen feiern lassen. Herzlichen Glückwunsch über den Rhein! 4db9d0d28632a932460b9c1a445f562e
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Klüter siegt im Deutschland-Vierer beim Baltic-Cup

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Nach dem fulminanten Sieg von Philipp Klüter gestern beim Baltic Cup über die 2000 Meter, schloss sich heute ein hervorragender zweiter Platz über die Sprintdistanz (500 m) an. In derselben Bootsbesatzung wie am Vortag musste sich der Deutschland-Vierer um die Mittagszeit mit einer Zeit von 1:38.24 Min. nur knapp dem Boot aus Polen geschlagen geben. Damit reihten sich die vier A-Junioren mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den Konkurrenten aus Litauen auf dem Silberrang ein. Glückwunsch nach Hamburg!! 02. Oktober 2010 Was sich im Laufe der Saison schon ankündigte, bestätigte Philipp Klüter einmal mehr heute in Hamburg: Diesmal nicht in blau-weiß, sondern in schwarz-rot-gold startend für den siegte der 16jährige Amicitianer beim Baltic-Cup im Junior-A-Doppelvierer souverän! Herzlichen Glückwunsch! Bereits im hatte sich die bestechende Form der vier Sportler abgezeichnet: Johannes Weißenfeld, Leonard Stutzer, Tom Christofzik und Philipp Klüter konnten sich in einem packenden Rennen mit einem klaren Sieg durchsetzen. Nachdem sie am Start noch knapp zwei Längen hinter Dänemark und Polen zurück lagen, hatten sie mit starkem Streckenschlag bei der zweiten Zwischenzeit souverän aufgeholt und führten das Feld an. Sie gelangten schließlich in einer hervorragenden Zeit von 6:42.19 Min. ins Ziel. Sie ließen dabei auf der 2000 Meter langen Strecke die Mannschaften aus Polen, Dänemark, Norwegen und Litauen hinter sich. Begeistert vom Ambiente, vor allem aber von der Leistung der jugendlichen Ruderer, zeigte sich nicht nur Philipp selbst, sondern auch sein Trainer Tobias Schuhmacher: Am morgigen Sonntag geht es um die Mittagszeit für Philipp noch mal über die kurze Sprintdistanz von 500 Metern. Wir drücken weiter die Daumen!

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Pfingstwanderfahrt: Prien am Chiemsee

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Am Freitagnachmittag kurz nach Dienstschluss machte sich ein Trupp von elf ambitionierten Ruderern, bepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen (Nimms leicht, Eisbär,… und zu wenig Sonnencreme), auf den Weg zum Chiemsee. Das überschaubare Prien empfing uns mit einem vorzüglichen Italiener und Regen. Auch beim Frühstück in der Jugendherberge hoffte noch so mancher aufgrund der Wetterlage auf den Alternativplan (Schwimmbad), aber Michi und Nicole ließen sich nicht beirren. Bei bedecktem Himmel wurden die Boote aufgeriggert und spätestens als der/die Letzte im Boot saß ließ sich die Sonne auch schon blicken. Los gings zu einer Rundfahrt um die Herren- , Frauen- und nicht zu vergessen, die Krautinsel, im Hintergrund die mit Wolken verhangenen Berge. Der See lag ruhig vor uns, die Sonne strahlte und nur wenige Segler kreuzten unseren Weg. Urlaubsfeeling stellte sich ein. Aber schon beim reichhaltigen Mittagspicknick – das dank Tina mit Martha immer dort war, wo wir ankamen – wurden die ersten Sonnenbrände sichtbar, schließlich waren es die ersten Sonnenstrahlen nach einem regenreichen Frühling! Schnell wurde versucht zu retten, was noch zu retten ist, doch an Sonnencreme hatten nur die wenigsten gedacht (und manche Creme hatte schon das zeitliche gesegnet, aber das sollten wir erst abends bemerken). Wir machten das Beste daraus, genossen die Sonne und strebten zielstrebig ein Eiscafé am gegenüberliegenden Ufer in Gstadt an. Abends wurden die Rottöne verglichen, doch beim gemeinsamen Grillen und leckerem Salat waren die kleinen Unannehmlichkeiten schnell vergessen. Fast pünktlich beendete ein Gewitter die lustige Runde, so war schnell aufgeräumt und wenigstens einen „Brand“ mussten wir nicht löschen. Nach dem „gemütlichen Anrudern“ stand am Sonntag die Königsetappe, die Umrundung des  Chiemsees, an. Heute waren wir vorbereitet, die 50er Sonnencreme, die uns Tina dankenswerterweise noch schnell besorgt hatte, war unser treuer Begleiter. Und eine packte auch schon den Bikini aus. Von Prien aus gings zur Südspitze der Herreninsel und nach einer kurzen Pinkelpause quer über den See nach Chieming. Mittlerweile strahlte die Mittagssonne über uns, was die einen zu hoher Schlagzahl, die anderen zu scheichartigen Vermummungen veranlasste. Nach dem Picknick gings durch die Untiefen des Chiemsees, auf die wir dank eines Paddlers vorbereitet waren. Dunkle Wolken zogen auf, erste Regentropfen fielen, aber wir waren schnell, kamen vor der Regenwolke in Seebruck an und gönnten uns ein Eis, bevor die Sturmwarnung uns dazu veranlasste, die Heimkehr anzutreten. Doch so schnell die Wolken gekommen sind, waren sie auch wieder weg. Biergarten-Wetter! Da war kein Halten mehr. Kurzerhand wurde auf Frauenchiemsee angelegt und Fritzi´s Biergarten unsicher gemacht (hier wars so schön, dass wir gleich nochmal kommen mussten, s.u.). Toll! Danach ruderte es sich gleich viel leichter zurück und die Schlacht um drei Duschen konnte beginnen. Am Montag sollte nach all der sportlichen Aktivität das Kulturelle nicht zu kurz kommen. Bei herrlichem Sonnenschein und klarem Alpenpanorama fuhren wir nach Herrenchiemsee – und heute hatte nicht nur Michi den Bikini an. Auch in Bayern hatte sich das super Wetter herumgesprochen und Segler dümpelten und kreuzten mangels Wind unseren Weg. Wieder an Land angekommen überquerten wir  „schnellen“ Schrittes die Insel und schauten uns getreu dem Motto „Berge von unten, Kirchen von außen und Kneipen von innen“ das Schloss von Ludwig II. an, wo 1948 der Entwurf des Deutschen Grundgesetzes verfasst wurde. Schnell wurden wir den in Pferdewagen angekarrten Touristen überdrüssig und fuhren zu einer anderen Sehenswürdigkeit: Fritzi´s Biergarten auf Frauenchiemsee. Sicherlich waren wir dort unter den ganzen Dirndln und Lederhosen eher die Sehenswürdigkeit, aber uns störte das nicht. Wir stillten bei einem wunderbaren Blick über den Chiemsee unseren Hunger und Durst und beobachteten das bunte Treiben. Leider hieß es jetzt schon schnell zurück zum Yachthafen und Abschied nehmen. Nach dem Abriggern belohnten sich noch die ganz mutigen (Bärbel, Holger, Olaf, Michael und Carolin) mit einem Sprung in den „erfrischenden“ Chiemsee und alle machten sich müde, aber zufrieden auf den Rückweg nach Mannheim. Danke an Michi und Nicole für die Organisation, an Bärbel fürs Fahren mit Hänger, an Tina für den Landdienst, an Martha (1 ½ Jahre) für die kindliche Neugierde und an Ruth, Christina, Henning, Olaf, Holger, Michael, Matthias, Frank und Carolin für ihr Engagement und an alle für die gute Stimmung. Am Schluss ist noch zu erwähnen dass wir ca. 75 km gefahren sind und Bärbel nur an einem Tag gesteuert hat, weiter so!

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Très Pittoresque – Sommerwanderfahrt der Freizeitgruppe

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In diesem Jahr sollte unsere Ruderlust ins Land der Wangenküsser, nach Frankreich, führen. Nachdem der Hänger mit unseren treuen Begleitern Eisbär & Tschudin am Vorabend beladen wurde, konnte am Samstag, den 31. Juli, der Urlaub nun endlich losgehen. Alles schien perfekt: Das Wetter, die Vorfreude und sogar Bärbel war pünktlich. Nur hatte unser am Vorabend im „Loch“ eingelagertes Grillfleisch auf bisher ungeklärte Weise Beine bekommen und war verschwunden. Wahrscheinlich im schwarzen Loch… Mit dem Glauben, einer charakterlich armen Person damit weitergeholfen zu haben, ging die Reise los, nachdem wir noch schnell Ersatzfleisch besorgt hatten. Nach einer mäßig erlebnisreichen Halb-Etappe (einziger Höhepunkt war die Sichtung von „Camping-Huren“ aus Holland 🙂  haben wir an einer schönen Raststätte mitten im grünen Elsass Picknick gemacht, wo uns zahlreiche Störche vor Ort willkommen hießen. Nach 340 km Fahrt sind wir im Yachthafen von Montbéliard angekommen, wo wir die Boote abluden und aufriggern sollten. Eine nunmehr kurze Fahrt führte uns zu einem charmanten Chalet auf dem Campingplatz von Baume-les-Dames. Dieses „Ikea-Kompakthaus“, dessen Terrasse einen schönen Blick auf die umliegenden saftig-grünen Hügel bot, sollte unsere Basis für die folgenden vier Nächte sein. Schnell war der Bus aus- und das Chalet eingeräumt, so dass die Essensvorbereitungen sofort losgehen konnten. Nach und während einer spontanen Bierverkostung gab es Leckeres vom Grill mit Gesundem aus der Salatküche. Mit einer kleinen Besichtigung des gotisch geprägten Ortskerns ließen wir den Tag entspannt ausklingen. Voller Tatendrang ging es dann am nächsten Morgen in Montbéliard los. Bei 22°C, Sonne und ausgestattet mit einer etwas störrischen Funkfernbedienung für die Schleusen, wartete nach 200 Meter Rudern bereits die erste Schleusen-Bewährungsprobe. Im Verlauf des Tages hatten wir entlang des Doubs-Kanals viele Gelegenheiten, den Umgang mit den Schleusen zu perfektionieren, denn allein an diesem Tag hatten wir 12 (!) vor uns. In einer dieser Schleusen war die Steuerung wohl defekt (oder wir zu langsam?), so dass just in dem Moment, als wir mit der Spitze des Bootes das Schleusentor bereits erreicht hatten, die Alarmglocke läutete und das Schleusentor sich wieder zu schließen begann. Geistesgegenwärtig ruderten wir sofort zurück, um für Boot und Insassen ein Unglück zu vermeiden. Allerdings mussten wir nochmals komplett hoch- und wieder runterschleusen (das dauert!). In der letzten Schleuse des Tages hat uns dann ein plötzlich aufkommendes Gewitter überrascht und alle bis auf die Knochen durchgeweicht. Ein überaus hilfsbereiter Berliner bat uns spontan Unterschlupf und Lagermöglichkeiten für unsere Boote an, was wir zitternd (vor Kälte) und dankend annahmen. Schnell ging’s per Bus in unser Chalet zurück, wo wir uns mit leckerem Chili con Carne wieder aufwärmen und stärken konnten. Am Montag ging es dann weiter, leider mit Regenwetter und grauem Himmel, so dass wir sehr langsam in die Gänge kamen und der Landdienst schnell gefunden war. Allerdings hatten die beiden Auserwählten genügend Zeit, das Mittagessen vorzubereiten – der Rest der Truppe verschätzte sich mit der Länge der Vormittagsetappe und kam erst gegen 16 Uhr ausgezehrt am vereinbarten Treffpunkt an. Dienstags ruderten wir dann bei besserem Wetter weiter und gelangten allmählich in den landschaftlich schönsten Flussabschnitt. Dort windet sich der Fluss durch das grüne Tal, umgeben von steil herabfallenden Kreidefelsen auf beiden Seiten – eben „très pittoresque“! Bei strahlendem Sonnenschein entschieden wir uns nachmittags zu einem Sprung ins kalte Wasser des Doubs – eine willkommene Abkühlung. Bei dem Schwimmen zurück zu den Booten stellten wir fest, dass der Doubs doch eine beachtliche Strömung hat. Aber wir hatten es doch irgendwie geschafft! Weiter ging es dann wieder durch unzählige Schleusen. Im Laufe der Tage gewöhnten wir uns an die teilweise knifflige Auslösung des Schleusenvorgangs durch die installierten Lichtschranken – die aber nicht auf Ruderboothöhe angebracht waren, sondern manchmal durch akrobatische Verrenkungen an der Schleusenmauer durch einen unserer Ruderer ausgelöst werden mussten. Falls es mal Probleme mit der Technik gab, war der Betreiber erstaunlich schnell zur Stelle, um uns Hilfe und Rat zu geben bzw. die Fernbedienung für die Schleusen auszutauschen. Tags drauf erreichten wir gegen Nachmittag Besanḉon, unser zweites Basislager für die nächsten drei Nächte. Vor Ort wurden wir von Jacques empfangen, dem Präsident des Rudervereins von St. Vit mit Wohnsitz in Besanḉon. Wir hatten ihn über Ruderfreunde aus Oldenburg empfohlen bekommen und daher kontaktiert. Obwohl wir uns vorher nicht persönlich kennengelernt hatten, empfing er und seine Frau Martine uns mit offenen Armen und einer unvorstellbaren Gastfreundlichkeit: Wir übernachteten in ihrem Ferienhaus und wurden Mittwoch abends zu einem feudalen Vier-Gänge-Abendessen mit reichlich Champagner und Wein in ihrer imposanten Villa eingeladen, das bis spät in die Nacht dauerte. Aber lange ausschlafen war nicht – denn am Donnerstag war unser Kulturtag angesagt. Mit einem persönlichen Führer erkundeten wir zunächst das Uhrenmuseum und anschließend die schöne Altstadt von Besanḉon, die 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Beeindruckend ist insbesondere die Zitadellle, die hoch auf einem Hügel über der Stadt thront. Einige von uns besuchten dieses Bauwerk am Nachmittag, während der Rest der Truppe shoppen war (eben typisch geschlechtsspezifisches Verhalten, gell Mädels?). Abends gab es wieder ein leckeres Dinner bei Jacques und Martine, zu dem auch der Bürgermeister von St.Vit und eine Kulturdezernentin aus der Region geladen waren. So erfuhren wir im Laufe des Abends viel Wissenswertes über den Doubs, Besanḉon und die  Region Franche-Comté – und kleine Geschenke gab es auch noch. Freitags lachte uns schon bald die Sonne entgegen; daher nahmen wir gleich nach der Mittagspause vom Anlegesteg aus ein erfrischendes Bad im Doubs. Aber das sollte nicht die einzige Abkühlung an diesem Tag für einige von uns gewesen sein: Am Nachmittag passierten wir eine Stelle, die durch einen 180 Meter langen Tunnel führte, in dem die Boote unbesetzt durchgetreidelt werden mussten. Aber es handelte sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Tunnel, sondern eine künstlerische Licht-Wasser-Installation mit Wasserduschen an beiden Enden des Tunnels, die sich durch Lichtschranken automatisch abschalten. Just in dem Moment, als unser Tschudin den Ausgang durchquerte, setzte diese Wasserdusche jedoch wieder mit voller Kraft ein, so dass das Boot in Sekundenschnelle zur Hälfte vollief. Panikartig versuchte die Besatzung des Tschudin, die Situation unter Kontrolle zu bringen und verhinderte ein Absaufen des Bootes. Doch alle Sachen waren komplett durchnässt und das Wasser musste zunächst mühsam rausgeschöpft werden. Wir sind uns sicher, dass durch diesen Vorfall die Einstellung der Tschudin-Besatzung zu moderner Kunst schwer gelitten hat! Abends gab es dann das dritte Abendessen mit Jacques und Martine in Folge, allerdings grillten wir diesmal gemeinsam und stellten dafür das Grillgut und leckere Salate (Danke nochmals an Nicole und Michi!). So konnten wir uns wenigstens etwas für die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der beiden bedanken! Es war ein schöner Abend, allerdings merkten einige von uns am nächsten Morgen, dass sie es nicht mehr gewohnt waren, drei Tage am Stück die Nächte durchzufeiern. Nichtsdestotrotz schafften wir es irgendwann, unser Domizil in Besanḉon zu verlassen und Richtung St. Vit aufzubrechen. Dort frühstückten wir am Ruderclub von Jacques und wurden von der Lokalpresse befragt und fotografiert. Anschließend ging es weiter, und nach fast 50 Schleusen in sieben Rudertagen schafften wir es doch tatsächlich in einer der letzten Schleusen, ein Boot zum Kentern zu bringen (Tschudin, unser Trouble-Boot). Wir kennen bis heute nicht die genaue Ursache oder den/die Schuldigen, so schnell lief die ganze Sache ab. Vielleicht lag es an dem Namen der Schleuse – „Moulin rouge“ – der die männliche Bootsbesatzung aus der Ruhe brachte und in die feucht-fröhlichen Fluten zog. Durch diesen Vorfall schafften wir es – wie bereits am Vorabend – nicht rechtzeitig (vor 19 Uhr), unser Ziel abends zu erreichen, so dass wir die Boote kurz vor Dôle ablegen mussten. Anschließend fuhren wir zusammen ins Hotel „La Cloche“ in Dôle, unsere Unterkunft für die letzte Nacht. Da sich das Hotel im Herzen der Stadt befand, bot sich uns die Gelegenheit, gemeinsam durch die Altstadt zu bummeln und ein passendes Restaurant für einen schönen Ausklang der Woche zu finden. Den Streckenabschnitt, den wir am Vorabend nicht mehr geschafft hatten, holten wir am nächsten Morgen nach (ca. 1,6 km!). Denn am Ruderverein von Dôle gab es gute Anlege- und Auflademöglichkeiten. Nachdem alles verstaut war, stärkten wir uns noch mit einem kurzen Outdoor-Brunch auf einem Felstisch und dann fuhren wir los Richtung Heimat. Die Ruderer Nicole, Michi, Bärbel, Frank, Henning und Holger danken dem Organisationsteam Tim, Michael und Matthias für die gute Vorbereitung, insbesondere Tim für seine intensive Koordination vorab und vor Ort. Es hilft einfach sehr, wenn jemand die Landessprache perfekt beherrscht. Abschließend Danke an alle für die schöne gemeinsame Woche!

Holger Lohse und Henning List

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Baltic Cup Trainingslager – Deutsch-Französischer Leistungsaustausch in München

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15. bis 22. August 2010 Nicht zuletzt aufgrund seiner hervorragenden Saisonergebnisse wurde der B-Junior Philipp Klüter vor kurzem vom Trainerteam des Deutschen Ruderverbandes für den Baltic Cup nominiert, der vom 1. bis 3. Oktober in Hamburg stattfinden wird. Dieser ist für Ruderer der Junior-Jahrgänge ein wichtiger internationaler Wettkampf auf Nachwuchsebene. () Um sich optimal auf diesen Wettkampf vorzubereiten, fand im August ein deutsch-französisches Trainingslager für die Auswahlmannschaft in München statt, veranstaltet vom Deutschen Ruderverband. Je acht Athleten aus den beiden Ländern trafen am 15.8. an der Olympiastrecke in München ein, um das gemeinsame Training aufzunehmen. Eine Woche lang stand bei den Jugendlichen intensives Rudern, Krafttraining sowie Belastungstraining im und am Wasser im Mittelpunkt. Ergänzt wurde das vielfältige sportliche Programm durch Sprachanimationen, die den Aktiven einen aktiveren und intensiveren Austausch ermöglichen sollten. Auch der Freizeit- und Erholungsaspekt kam mit einer gemeinsamen Stadtbesichtigung, einer Wanderung auf den Wankberg und eine Begrüßung durch Abgeordnete beider Länder nicht zu kurz. Während der Trainingseinheiten manifestierte sich eine Viererbesatzung mit unserem Amicitia-Ruderer Philipp. Er sitzt im Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes gemeinsam mit  Leonard Stutzer und Tom Christofzik aus Potsdam sowie Johannes Weißenfeld aus Herdecke. Für diesen sprang in München Marian Bruck ein. Nicht nur im abschließenden Probewettkampf am Sonntag, sondern während der gesamten Trainingseinheit zeigte sich, dass unserer Deutschland-Doppelvierer durchaus mit Medaillenchancen nach Hamburg fahren wird. Wir drücken die Daumen!


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