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Amicitia Mitgliederversammlung 2011

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Fristgerecht waren die Mitglieder des MRV Amicitia zur 130. Ordentlichen Mitgliederversammlung am 20. März 2011 in den Festsaal des Bootshauses eingeladen worden. An diesem strahlenden, warmen Fast-Frühlings-Sonntag begrüßte Vorstand Norbert Ufer die Vereinsmitglieder, die diesmal eher spärlich erschienen waren. Dies war vielleicht dem schönen Wetter, sicher aber auch der Tatsache geschuldet, dass durch eine Terminüberschneidung die Regattaruderer wie auch die Trainer zeitgleich bei der Langstreckenregatta in Breisach waren. Norbert Ufer begann mit einem Blick auf das zurückliegende Geschäftsjahr. Neue Fenster wurden im Gebäude montiert, das Gerüst für die Fassadendämmung steht. Der Pachtvertrag für die Restauration wurde erstmals verlängert, weitere zweimalige Verlängerung ist noch möglich. Der Vorstand sprach hier besonderen Dank an den Pächter, die KUL GmbH aus, die sich durch Zuverlässigkeit auszeichnet. Die Zusammenarbeit mit den anderen Mannheimer Rudervereinen hat sich weiter verbessert, ebenso wie der vereinseigene Bootspark. Ganz besonders wurden im vergangenen Jahr durch die Funktionsträger die Themenfelder Sponsoring und Datenschutz in den Blick genommen, die auch weiterhin ganz oben auf der To-Do-Liste stehen. Ufer schloss mit dem Dank an die Vorstandskollegen, sowie die engagierten Mitglieder und Unterstützer und Förderer der Amicitia. Es schloss sich der Bericht sowie die Vorlage der Überschussrechnung über das Geschäftsjahr 2010 durch an, das der Stellvertretende Vorsitzende Verwaltung aus seiner Sicht besonders im Blick auf Versicherungen ergänzte. Nach Empfehlung der Kassenprüfer Dr. Jürgen Boschert und Helmut Reitz konnte der Schatzmeister ebenso wie die gesamte durch die Mitgliederversammlung in einem einstimmigen Urteil entlastet werden. Sportvorstand Benjamin Wolf knüpfte an seine letztjährige Planungsübersicht an und zeigte auf, dass all das, was man sich für das Jahr 2010 vorgenommen hatte, erreicht werden konnte. Der Bootspark wurde vor allem im Freizeit- bzw. Kinderbereich durch den Gig-Vierer „Donald“ und den Kindereiner „Majestix“, sowie durch neue Skulls ergänzt. „Majestix“ konnte im Wesentlichen aus Elternspenden der jugendlichen Regattaruderer finanziert werden. Im kommenden Jahr sollen zwei Boote für den Rennsportbetrieb angeschafft werden, die bereits bestellt sind. Es handelt sich um einen Einer und einen Vierer, die den Verein rund 30.000 Euro kosten werden. Im Gegenzug kann dann etwas älteres Rennsportmaterial dem Breitensport vereinsintern übergeben werden. Im vergangenen Jahr gab es am Bootspark bei weitem nicht so viele Reparaturen durchzuführen, wie noch im Jahr zuvor, so dass sich Bootsschreiner Günter Lantin den Umbauten einzelner Boote widmen konnte. Unter seiner Anleitung wurden von der Freizeitgruppe fast alle Skulls geschliffen und neu lackiert. Im Kraftraum ist leider eher wenig passiert, hier äußerte Benjamin Wolf die dringende Bitte, deutlich verstärkt auf Sauberkeit und Ordnung zu achten. Die im vergangenen Jahr angenommenen Herausforderungen und Durchführung der verschiedenen Veranstaltungen waren insgesamt ein voller Erfolg für den Verein. Besonders hervorzuheben war die Unterstützung der Aktionen „Rudern gegen Krebs“ sowie „Mission Olympic“. Nur durch das große Engagement zahlreicher Vereinsmitglieder ist es gelungen, die Aufgabe zu stemmen. Im kommenden Jahr soll der Breitensport verstärkt in den Blick genommen werden. Wolf stellte fest, dass in allen Gruppen anspruchsvoll und gut unter kompetenter Anleitung gerudert wird. Wünschenswert wäre die Ausbildung weiterer Mitglieder bei den Stegausbilderlehrgängen – im zurückliegenden Jahr hatten zwei Vereinsmitglieder an dieser Ausbildung des Landesruderverbandes teilgenommen. Wolf hob hervor, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Mannheimer Vereinen und dem Ludwigshafener Ruderverein weiter sehr positiv entwickelt. Erstmals wird in diesem Jahr ein gemeinsamer Bootspool genutzt, so dass noch passgenauere Lösungen für einzelne Sportler zu erreichen sind und Boote den Gewichts- und Größenbedingungen der Ruderer optimal angepasst werden können. Der Sportvorstand gab im Anschluss einen Überblick über die Regattateilnahmen und hob hervor, dass aus 218 Rennen 51 Siege errudert werden konnten. Das ist noch einmal eine positivere Bilanz als im Vorjahr. Leistungen einzelner Ruderer wurden insbesondere hervorgehoben: · Philipp Klüter: o 3. Platz DJM U17 im 1x B o Sieg BalticCup Hamburg o Landesmeister im JM 1x B · Simon Weber 3. Platz LM im JM 2x B mit Philipp Klüter · Alessa Boschert, die für den Ludwigshafener RV gestartet ist o Südwestdeutsche Meisterschaft im SF 4x- mit LRV o Deutsche Sprintmeisterschaft im SF4x- mit LRV · Bettina Haueisen Vizelandesmeisterin im JF 1x A Lgw · Stephan Weißling Siege als Steuermann des JM-B-Projektes Baden Württemberg Abschließend äußerte Benjamin Wolf die Bitte, den Regattaverein durch Siegeszeichen bei der Frühjahrsregatta zu unterstützen. Nach der Entlastung des Vorstands wurden alle 5 Mitglieder der erneut ohne Gegenkandidaten und einstimmig wieder in ihr Amt gewählt. Auch Rechnungsprüfer, Ehrenrat und Beirat wurden im Wesentlichen wieder bestätigt. Siggi Boschert gab ihr Amt in der Veranstaltungsorganisation zurück. Hier muss noch ein geeigneter Nachfolger gefunden werden. Rainer Henninger und Tobias Schuhmacher kamen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Werbung hinzu. Zum Abschluss wurde über das des Landesruderverbandes informiert, sowie über das neue Sponsoringkonzept, das wir in Kürze hier vorstellen werden. Die Mitglieder blicken nun in ein spannendes, hoffentlich erfolgreiches, sportliches neues Geschäftsjahr.


Langstrecke Breisach

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Einen Tag vor Frühlingsbeginn versammelte sich in Breisach, wer in der kommenden Saison auf sich aufmerksam machen will, wer an einer ersten Standortbestimmung teilhaben will, wer sich vergleichen will, wer sich für ein Großboot empfehlen will – kurz, wer süddeutscher Regattaruderer ist. Technik und besondere Kondition waren gefragt, als es auf die 5,3 km lange Strecke den Rhein aufwärts ging, denn diesmal machten Wellen und Wind trotz Sonnenschein den Ruderern zu schaffen. Aus Mannheim gingen in Einer-Rennen hauptsächlich B-Junioren an den Start. Das Einstellen auf ein kleines Boot und das Skullen fiel nicht allen gleichermaßen leicht, da die Wintervorbereitung sich hauptsächlich auf das Riemenrudern in größeren Booten konzentriert hatte. Dennoch gingen die Sportler hoch motiviert und guter Dinge an den Start. Den MRV Amicitia vertraten in Breisach der A-Junior Simon Weber, der B-Junior Mattis Hamann, die beiden leichtgewichtigen B-Junioren Simon Klüter und Til Zeilfelder, sowie die B-Juniorin Eva Werner. Ergänzt wurde die Gruppe innerhalb des Mannheimer Regattavereins durch Andre Kinle, Leonard Herz, Celin Wagner, Sophie Quindeau und Laura Rüdinger. Siege konnten die Regattavereins-Ruderer zwar nicht erringen, dennoch blicken die jugendlichen Sportler und ihre Trainer optimistisch in die kommende Saison.


Juniorinnen B ungebremst im Vierer ohne

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Dass das Trainingslager gerade zu Ende ist und ganz schön anstrengend war, ist noch lange kein Grund, sich zuhause auf die faule Haut zu legen… Ungebremst geht es bei dem strahlenden Sonnenschein und frühlingshaften 18 Grad an diesem Wochenende direkt weiter auf dem Weg zu einem ehrgeizigen Ziel: Deutsche Jugendmeisterschaften heißt dieses für die 4 Mädchen aus Mannheim, Ludwigshafen, Stuttgart und Karlsruhe. Eva, Celin, Marina und Victoria sind die vier B-Juniorinnen, die gemeinsam das Projekt „Vierer ohne“ in Angriff genommen haben. Für den Trainingserfolg ist dabei fast „jedes Mittel recht“ – das heißt durchaus auch einige gemischte Trainingseinheiten mit drei der vier männlichen Kollegen aus dem Vierer ohne im Junior-B-Bereich und ergänzend einer Seniorin. Unter den kritischen Augen der Trainer Tobias Schuhmacher, Marcus Hermann und Christian Knab legten sie heute zahlreiche Ruderkilometer im Achter auf dem Neckar zwischen Riedbahnbrücke und Neckarspitze zurück. Und es werden weitere folgen… auf dem Weg nach Brandenburg Ende Juni… wir werden berichten. Fotos: T. Schuhmacher 4db9d0d28632a932460b9c1a445f562e
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Datenschutzseminar – Öffentlichkeitsarbeit

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Öffentlichkeitsarbeit sichert die Existenzgrundlage eines Vereins. Sie ist wichtig, um einen Verein bekannt zu machen, eine Corporate Identity zu schaffen und zu festigen, Mitglieder zu werben und diese dann auch im Verein (engagiert) zu halten.  Um den Verein in der Raumschaft bekannt zu machen, für die eigene Sache zu werben, dazu bedarf es Strategien. Unterstützung erhält der Mannheimer RV Amicitia hier von seinem Landesruderverband, der im Rahmen von Fortbildungen nicht nur in sportlicher Hinsicht z.B. in Trainerseminaren qualifiziert, sondern z.B. auch über Datenschutz in der Vereinsarbeit umfänglich informiert. So fand im Februar ein eintägiges Seminar im Haus des Sports in Stuttgart zu dieser Thematik statt, bei dem auch die Amicitia vertreten war. Einen entsprechenden Erfahrungsbericht schrieb die Teilnehmerin für das zweimal jährlich erscheinende Verbandsmagazin „Ruderblatt“. Lesenswerte Ausgaben werden beim auch zum Download angeboten. In der ersten Ausgabe 2011 erschien folgender Artikel zum Thema: Jeder hat ein Recht auf Geheimnisse „Datenschutz in Vereinen“ – Am zweiten Februarsamstag bot der Landesruderverband in Stuttgart ein Seminar mit dieser auf den ersten Blick trocken erscheinenden Thematik im SpOrt in Stuttgart an. Was zunächst sehr speziell anmutete, entpuppte sich jedoch in der praktischen Umsetzung schnell als eine Veranstaltung, die durch kompetente, teilnehmerorientierte Aufbereitung kurzweilig und vor allem sehr informativ war. Die Maximalteilnehmerzahl war im Vorfeld schnell erreicht und so fanden sich trotz strahlendem Sonnschein 18 Vereinsvorstände bzw. –mitglieder aus allen Landesteilen vom See bis zur Kurpfalz pünktlich in Stuttgart ein. In der Regel waren es Funktionsträger, die in den Heimatvereinen Webseitengestaltung und Datenspeicherung in ihrer Verantwortung haben, die von Johanna Kienzerle, der Vorsitzenden des LRV begrüßt wurden. In dicht gedrängtem Zeitplan informierten Victoria Krüger und Heinrich Schullerer von der Zentralen Datenschutzstelle der baden-württembergischen Universitäten über vielfältige Themenfelder: Rechtliche Rahmenbedingungen wie die informationelle Selbstbestimmung wurden ebenso in den Blick genommen wie der sensible Umgang mit Mitgliederdaten, Veröffentlichung von Regattaergebnissen oder –fotos, Vertraulichkeit von Mailverkehr oder die Anonymisierung von Daten, um nur einige Beispiele zu nennen. Rechtsgrundlagen auf der einen Seite, ethische Überlegungen auf der anderen Seite komplettierten an diesem Samstag das Bild, das sich unter Gefährdung des Persönlichkeitsrechts subsumieren lässt. Die heute übliche Automatisierung der Datenverarbeitung erhöht die Verfügbarkeit, Kombinationsmöglichkeit und den Kontextverlust persönlicher Daten. Wie gläsern der einzelne Mensch dadurch werden kann, wie transparent seine Lebensbezüge, zeigten die Referenten auf eindrückliche Art. Auf besonderes Interesse stießen die Hinweise zur Webseitengestaltung und vor allem die Erinnerung daran, dass „das Internet nichts vergisst“. Seiten wie archive.org speichern tagesaktuelle Abbilder von Webseiten der vergangenen Jahre, so dass hier auch alte Rudervereinsseiten über diese Form der „Way-back-machine“ rekonstruiert werden können. Sich hier gemeinsam in Erinnerung zu rufen, dass der Umgang mit veröffentlichten Daten sehr sensibel geschehen sollte, hinterließ einen bleibenden Eindruck. Das lichtdurchflutete Ambiente der Tagungsstätte trug neben der hohen Fachlichkeit der Lehrgangsleitung dazu bei, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sensibilisiert und mit wachsameren Augen im Blick auf Daten- und Persönlichkeitsschutz in ihre Vereinsarbeit zurückkehrten. Die Tatsache, dass genügend Raum gegeben wurde, mitgebrachte Fragen und Probleme aus dem konkreten Alltag thematisieren zu können und auch Antworten zu erhalten, machen nun eine fundierte Arbeit im Heimatverein möglich. Aus Sicht der Teilnehmer ein hervorragendes Seminar, das lohnenswerte Folgeveranstaltungen nach sich ziehen könnte.

Sabine Hamann

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